Kaufen ist unter Umständen günstiger als mieten

In zahlreichen Städten sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark gestiegen, gleichzeitig verharren die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung auf niedrigem Niveau. Unter Umständen kann der Kauf und die Finanzierung einer Immobilie günstiger sein als die monatliche Miete. Wo dies der Fall ist, hat Stiftung Warentest untersucht.

Verbraucher stellen sich früher oder später die Frage, ob es angesichts immer weiter steigender Mietpreise noch lohnt, eine Wohnung zu mieten oder ob es sich nicht doch rechnet, eine Immobilie zu kaufen. Dies gilt vor allem in Großstädten. Jetzt gibt ein großer Vergleich von Finanztest Auskunft darüber, in welchen Städten sich ein Kauf lohnt. Gerade in den Ballungszentren und den Metropolen sind in vielen Fällen die Mieten besonders teuer. Der Kauf einer Immobilie ist also immer interessanter, gerade wenn die Zinsen niedrig sind wie aktuell. So rechnen die Experten vor, dass etwa in Frankfurt der Kauf einer Wohnung monatlich Geld einspart, statt sie zu mieten. In München dagegen liegen die Mieten ebenfalls hoch, dennoch lohnt sich hier in vielen Fällen der Kauf nicht. (mehr…)

Mieterhöhung durch energetische Sanierung?

Die Modernisierung des deutschen Gebäudebestands nach neuesten energetischen Standards ist für viele Mieter finanziell nicht tragbar. Allein im vergangenen Jahr konnte mehr als 100.000 Mieter in Deutschland ihre Wohnung nicht mehr leisten, nachdem die Kosten für die energetische Sanierung auf den Mietpreis umgelegt worden waren. Aufgrund der Mietpreissteigerungen infolge der Sanierungskosten mussten die meisten der betroffenen Mieter ihre Wohnungen verlassen, wie die ARD-Sendung „Report Mainz“ diese Woche auf Grundlage bislang unveröffentlichter Zahlen des Deutschen Mieterbunds berichtete. Die Deutsche-Energie-Agentur GmbH (dena) wehrt sich nun gegen die geäußerte Kritik an der energetischen Sanierung und verweist auf eigene Studienergebnisse, laut derer die Modernisierungskosten nicht maßgeblich für Mietpreissteigerungen verantwortlich zu machen seien. (mehr…)

EXPO REAL: Start mit Ausstellerrekord

Mit einem Ausstellerrekord ist die diesjährige Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL heute in München gestartet. Großes Thema der bis zum Mittwoch laufenden Veranstaltung sind die Chancen und Herausforderungen der Finanz- und Schuldenkrise.

Laut Veranstalterangaben haben sich knapp 1.700 Aussteller aus 31 Ländern für die vom 8. bis 10. Oktober stattfindende 15. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, kurz EXPO REAL, angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Teilnehmerplus von ca. fünf Prozent. (mehr…)

Häuser, Fonds, Aktien – Wie Sie am Immobilienboom mitverdienen

Finanz- und Schuldenkrise machen Wohneigentum als sicheren Sachwert immer beliebter. Wie Anleger jetzt aus Betongold am besten Kapital schlagen – auch wenn sie gar keine Immobilie kaufen wollen.
In der Immobilienwirtschaft herrscht derzeit Champagner-Laune. „Die wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen lesen sich wie eine Blaupause für ein mittelfristig stabiles Wachstum“, frohlockt Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie. Für seine Branche rechnet er 2012 mit einem realen Produktionsplus von zwei Prozent.

Woher aber rührt der konjunkturelle Aufschwung? „Angst vor Inflation, die Sorge um die Stabilität des Euro und historisch niedrige Hypothekenzinsen treiben immer mehr Bundesbürger in Immobilien als sichere Sachwertanlage“, bilanziert Christian Peters, Anlagestratege der Direktbank Cortal Consors. (mehr…)

Mecklenburg-Vorpommern: Immobilien immer gefragter

Mecklenburg-Vorpommern begeistert immer wieder aufs Neue die Menschen, die das schöne Bundesland, in der Urlaubszeit oder auch während eines kurzen Trips, besuchen und erkunden. Die vielen, sich über die Landschaft ersteckenden, Seen und natürlich die Ostsee mit ihren Steilküsten und Inseln, lässt bei vielen Menschen das wohlbekannte Urlaubsgefühl aufkommen. Kein Wunder, denn die klare Luft und das salzige Meerwasser lässt jeden Urlauber und Spaziergänger aufatmen und zur Ruhe kommen. Die Immobiliennachfrage wurde letztlich auch durch die Eurokrise angeheizt. In Mecklenburg-Vorpommern werden immer mehr Baukredite von den Sparkassen im Nordosten vergeben. Durch ein Eigenheim, eine sogenannte sichere Geldanlage, investieren die Mecklenburger in eine sichere Zukunft. Doch diese Flucht in Sachwerte, wird in herannahender Zeit eine Preissteigerung mit sich ziehen. Daher ist nun die Zeit für Überlegungen reif. (mehr…)

Wirtschaftsinstitut kritisiert mögliche Mietpreisbremse

Eine Mietpreisbremse würde die derzeit in zahlreichen Städten herrschende Wohnungsnot nicht beseitigen – zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie. Die Forscher warnen zudem vor negativen Effekten.

Die Mietpreisbremse könnte nicht den erhofften Erfolg in Form von weniger stark steigenden Mieten haben – im Gegenteil, sie könnte das Problem weiter verschärfen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). (mehr…)

Zu spät zum Immobilienerwerb?

Seit Generationen gelten Immobilien als sichere Geldanlage. Bleibt die Investition in Häuser und Grundstücke, trotz schrumpfender Bevölkerung in Deutschland tatsächlich ein sinnvoller Vermögensschutz?  

Beim Immobilienerwerb reicht es nicht aus, die gesparte Miete mit Zins-und Tilgungskosten zu vergleichen. Kapitalanleger, die Immobilien zur eigenen Nutzung erwerben, müssen auch dagegen rechnen, wie viel Zinsen sie auf ihr Kapital erhalten hätte, wenn sie es nicht in Immobilien investiert hätten. Wie wirkt sich die Inflation auf Schulden und Guthaben aus? Welche Vor- und Nachteile entstehen dem Immobilieninvestor durch Geldentwertung?   (mehr…)

Laubfegen im Herbst

Flammend rote Bäume und knallgelbe Büsche – bevor die kalte Jahreszeit hereinbricht, gibt die Natur im Herbst noch einmal ein buntes Gastspiel. Doch die farbenfrohe Pracht der herbstlichen Fauna bietet uns nur solange Freude, bis das Blattwerk zu Boden fällt und Gehwege bei Nässe zu gefährlichen Rutschbahnen mutieren lässt. Ähnlich wie beim Schneefegen im Winter, muss deshalb geklärt werden, wer für die Räumung des nassen Blattwerks im Herbst zuständig ist. Denn wer der Pflicht zum Laubfegen nicht nachkommt, kann von stürzenden Passanten vor der eigenen Haustür juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer für das Räumen zuständig ist

Grundsätzlich liegt die so genannte Verkehrssicherungspflicht bei den Gemeinden und Kommunen. In der Regel haben diese die Pflicht zum Kehren der Bürgersteige per Ortssatzung auf die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke übertragen. Die Besitzer von Mehrfamilienhäusern geben diese Kehrpflicht in den meisten Fällen wiederum an ihre Mieter weiter. Dafür haben die Vermieter zwei Möglichkeiten: entweder verpflichten sie ihre Mieter direkt zum Fegen oder beauftragen ein professionelles Reinigungsunternehmen, dessen Kosten im Regelfall gleichmäßig auf die Mietparteien im Haus im Rahmen der Nebenkosten umgelegt werden. Den Kehrbesen zur Hand nehmen oder für die Laubentsorgung zahlen müssen Sie als Mieter nur dann, wenn hierzu eine entsprechende Regelung in Ihrem Mietvertrag oder in der Hausordnung bestehlt. Liegt keine Klausel zum Laubfegen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung vor, darf der Vermieter diese nicht nachträglich ergänzen. Er ist dann eigenständig für die Laubentsorgung verantwortlich. (mehr…)

Was gehört in die Heizkostenabrechnung?

Alle Jahre wieder sorgt die Heizkostenabrechnung in zahlreichen deutschen Haushalten für erhitzte Gemüter. In diesem Jahr werden Mieter erneut mit einer deutlichen Verteuerung der Heizkosten rechnen müssen. Die Jahresabrechnung 2013 könnte um bis zu 18 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr, schätzt der Deutsche Mieterbund. Ein Grund mehr, die Abrechnung besonders gründlich unter die Lupe zu nehmen. Welche Informationen die Heizkostenabrechnung enthalten muss und wie Sie gegen unzulässige Abrechnungen vorgehen, verrät unser Ratgeber.

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Riskante Untervermietung – Nicht genehmigter Untermieter – fristlose Kündigung

Wer ohne Erlaubnis einen Untermieter bei sich wohnen lässt, riskiert eine Kündigung – und zwar eine fristlose, wie sich aus einem Urteil des Amtsgerichts München ergibt.
Mieter müssen ihren Vermieter fragen, bevor sie ihre Wohnung untervermieten. Darauf weist der Mieterverein München hin. Tun sie dies nicht, riskieren sie eine fristlose Kündigung, entschied das Amtsgerichts München (Az.: 423 C 29146/12).

In dem verhandelten Fall hatte die Vermieterin einer Wohnung von Dritten erfahren, dass die von ihr vermietete Wohnung untervermietet wird. Sie forderte den Mieter daraufhin auf, dies zu unterlassen. Der Mieter erklärte jedoch, es handele sich lediglich um Besuch. Hierauf kündigte die Vermieterin fristlos und erhob Räumungsklage. (mehr…)

Nebenkosten: Mieter dürfen sich an Werten der Nachbarn orientieren

Sie sorgen seit jeher für Unstimmigkeiten bei Mietern: Heizkosten. Gerade in Mehrfamilienhäusern sind sie mitunter sehr schwer nachvollziehbar – kein Wunder, werden in der Regel nur die eigenen Verbrauchswerte angegeben. In einem aktuellen Urteil wurde nun klargestellt, dass Mieter auf Nachfrage künftig auch die Verbrauchswerte ihrer Nachbarn erfahren dürfen.

Es ist das Recht eines jeden Mieters, zu erfahren, wie viel Heizenergie ihre Nachbarn verbraucht haben – nur auf diese Weise können sie Angaben zum Gesamtverbrauch in der Betriebskostenabrechnung überprüfen. Zu diesem Schluss kam kürzlich laut Medienberichten das Landgericht Berlin. Was dabei den Datenschutz angeht, so muss der Vermieter entsprechende Angaben in den Unterlagen im Zweifelsfall schwärzen. (mehr…)

Immer attraktiver: Sendling, Münchens neuer Stern am Himmel

 

Sendling ist gutbürgerlich und gehört zu München wie Frauenkirche und Oktoberfest. Besonders hip, modern oder angesagt war das Viertel im Südwesten der Stadt jedoch nie. Das ändert sich nun bereits seit einigen Jahren, denn Sendling wird von vielen schon als Geheimtipp für den nächsten Boom-Stadtteil gehandelt. Zwischen Harras, Westpark und Isar entstehen folglich immer mehr interessante Wohnprojekte, die für Münchner Immobilienkäufer mehr als nur einen Blick wert sind. (mehr…)

Vermietete Immobilien – So finanziert sich Ihre Wohnung von selbst

Der Wohnungsmarkt boomt. Doch kann sich eine Immobilie, die ich vermiete, fast von selbst finanzieren? Sie kann – und hier steht, wie das geht.
Wohungen und Häuser sind gefragt wie seit langem nicht mehr. Die Preise steigen. Platzt hierzulande also bald einen Immobilienblase? Nein, sagen Experten, weil es keine Blase gibt. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln belegt: Trotz extrem niedriger Zinsen ist weder eine expansive Kreditvergabe noch eine sehr hohe Kauf- und Wiederverkaufsrate zu beobachten. Das bestätigt auch Jens-Ulrich Kießling, Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD): „Von einer viel zitierten Blasenbildung kann in Deutschland keine Rede sein. Die Preisanstiege sind Bestandteil eines längst überfälligen Aufholprozesses der deutschen Wohnungsmärkte.“ Investoren können also kaufen, müssen aber Spielregeln beachten – und können dann Nachsteuerrenditen von mehr als vier Prozent nach Steuern erzielen. Wo ist das derzeit sonst drin? Der Clou: Der Vermögensaufbau kann sich mit minimalem eigenem Aufwand finanzieren, wenn ein sehr solventer Investor das Projekt ohne Eigenkapital finanziert.

Für das Projekt Mietimmobilie gelten die alten Immobilien-Grundsätze: „Die Lage des Objekts ist neben dem Zustand, der Ausstattung und der Vermietbarkeit ein entscheidendes Kriterium für die dauerhaft gute Rendite“, sagt Steuerberater Daniel Frischkorn von Ecovis in Berlin. „Eine Immobilie sollte sich grundsätzlich auch ohne Steuerersparnis rechnen – dieser Steuervorteil sollte netter Nebeneffekt sein, nicht aber nötige Voraussetzung“, so der Experte. (mehr…)

Miet­erhöhung: Das können Mieter tun

Das Miet­niveau steigt in vielen Regionen rasant. Doch Mieter müssen sich nicht alles bieten lassen. Die Finanztest-Check­liste hilft Mietern zu erkennen, ob der Vermieter über­haupt mehr verlangen darf. Ein Muster­brief zeigt, wie Mieter kurz und prägnant auf unzu­lässige Erhöhungs­verlangen reagieren. Für alle, die den Konflikt mit dem Vermieter scheuen, erklären die Finanztest-Experten, wie Miet­parteien zu einem Kompromiss finden können. (mehr…)

Immer mehr Obdachlose in Deutschland

Aufgrund der steigenden Mietpreise in Deutschland können sich viele Bundesbürger keine eigene Wohnung mehr leisten. Die Konsequenz: Sie verlieren ihr Zuhause und landen auf der Straße. In den Jahren 2010 bis 2012 ist die Zahl der Obdachlosen auf 15 Prozent gestiegen.

Die Mietpreise auf dem deutschen Wohnungsmarkt steigen rasant. Für viele Deutsche werden die überteuerten Mieten zu einer harten Belastungsprobe. Besonders armutsgefährdete Bundesbürger können den Explosions-Mieten nicht mehr standhalten. Sie verlieren ihr Eigenheim und finden ihr neues Zuhause oftmals auf einer Parkbank. In den Jahren 2010 bis 2012 ist ihre Zahl einer Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) drastisch um 15 Prozent gestiegen. (mehr…)

Hausbaukosten kalkulieren – wertvolle Tipps

Wer ein Haus selber bauen oder bauen lassen möchte, sollte sich zunächst einmal grundlegend informieren. Tipps zum Hausbau gibt es auf Hausbaumessen, in Musterhaussiedlungen und bei Hausbaufirmen. Genauso können diese im Internet oder mittels Fachliteratur eingeholt werden.

Hausbaukosten kalkulieren
Um die Hausbaukosten überhaupt kalkulieren zu können, gilt es Fragen zu beantworten, wie (mehr…)

Lärm und Ruhezeiten im Mehrfamilienhaus – was ist erlaubt?

Sommerliche Hausparty oder nächtliches Kindergeschrei – in Hinblick auf Lärm im Mehrfamilienhaus fällt die Toleranzgrenze von Mieter zu Mieter recht unterschiedlich aus. Laute Geräusche lassen sich gelegentlich nicht vermeiden. Dauerhafte Lärmbelästigung geht jedoch auf die Nerven und kann die Wohnqualität mindern, so dass beeinträchtigen Nachbarn sogar eine Mietminderung zusteht. Wie Lärmschutz im Mietrecht verankert ist und was Vermieter gegen laute Mieter unternehmen können und bei Klagen anderer Mieter im Sinne des Allgemeinwohls sogar tun müssen, erfahren Sie hier.

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Größeres Armutsrisiko bei zu hohen Mieten

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung rutschen in vielen größeren deutschen Städten einkommensschwache Familien wegen zu hoher Mietkosten unter Harz-IV-Niveau. Den Familien bleibt nach Abzug der Miete oftmals weniger als die Grundsicherung.

Einkommensschwache Familien mit Kindern drohen durch die hohen Mieten unter das Hartz-IV-Niveau zu rutschen: Besonders in den Ballungszentren haben die Familien mit dieser Problematik zu kämpfen. Nach Abzug der Miete landen die Familien mit geringem Einkommen oft unterhalb der staatlichen Grundsicherung. Das ergibt eine von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegte Studie. (mehr…)

Volkswirtschafts-Professor rät zum Kauf großer Wohnungen

Der Volkswirt und Demographie-Experte Professor Robert Fenge erklärt im Interview mit FOCUS Online, warum wir trotz sinkender Bevölkerungszahlen mehr Wohnraum benötigen – und auf welche Lagen und Wohnungsgrößen Käufer setzen sollten.
FOCUS Online: Wie sieht Deutschland 2050 aus?

Professor Robert Fenge: Trotz aller Zuwanderung – es werden sehr viel weniger Menschen hier leben. Und sie werden im Durchschnitt sehr viel älter sein als heute. Schon 2025 werden hier wohl nicht mehr als 79 Millionen Menschen wohnen. Das kann auch die Zuwanderung derzeit nicht aufwiegen. (mehr…)

Immobilien clever losschlagen – Sanieren, Sortieren, Präsentieren: So holen Sie beim Hausverkauf mehr Geld heraus

Händler präsentieren ihre Waren attraktiv im Schaufenster. Wer sein Haus verkauft, tut das oft nicht – und verschenkt damit Geld. „Homestaging“ ist oft die Lösung. FOCUS Online erklärt, was es damit auf sich hat – und wer die Dienstleistung anbietet.
Über 13 Monate stand das Haus von Karin und Hans Kargo (Name von der Redaktion geändert)aus Germering leer. Trotz Makler und einem wirklich guten Preis gab es kaum Interessenten. Schweren Herzens nahm das Rentnerehepaar seine letzten Ersparnisse in die Hand und investierte sie in eine sogenannte „Homestagerin“, die das Anwesen zum Verkauf herausputzen sollte.

„Mein Neffe hatte davon im Internet gelesen und uns dazu geraten“, erzählt die ehemalige Lehrerin Karin. Und die Expertin legte gleich los: Die alten Teppiche und Vorhänge flogen raus– schlichtes Laminat kam rein; die vergrauten Wände wurden geweißt und das Haus mit Hilfe von Mietmöbeln, Lampen und Accessoires dezent aufgehübscht. (mehr…)

Kein Platz: Deutsche leben in zu kleinen Wohnungen

Millionen Bundesbürger leben in überbelegten Wohnungen. In Deutschland liegt die Überbelegungsquote bei 20 Prozent. Besonders armutsgefährdete Menschen hausen in viel zu kleinen Wohnungen.

Untersuchungen des Statistischen Bundesamts ergaben, dass die Wohnungen von sieben Prozent der Deutschen im Jahr 2011 überbelegt waren. Armutsgefährdete Menschen sind von der Überbelegung besonders betroffen. Sie besitzen nicht das nötige Geld, um sich eine größere Wohnung zu leisten. Demnach ist auch die Überbelegungsquote bei armutsgefährdeten Menschen mit einem Anteil von 20 Prozent fünf Mal höher als bei besser verdienenden Menschen. Als armutsgefährdet gilt, wer im Monat maximal 952 Euro zur Verfügung hat. (mehr…)

Berlin: Bußgelder gegen überhöhte Mieten

Im Kampf gegen explodierende Mieten will Berlin auf Bußgelder setzen. In der Praxis könnte die Umsetzung schwierig werden.

Hohe Mieten sind immer ein Ärgernis. Viele Mieter klagen über stark gestiegene Mieten und Nebenkosten. Der Berliner Senat will nun Einhalt gebieten, wenn Vermieter die Mieten unverhältnismäßig erhöhen oder die Mieten bei Neuvermietungen zu hoch veranschlagen. So sollen bei Mieterhöhungen jenseits der 20 Prozent über dem Mietspiegel Bußgelder fällig werden und die Vermieter mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. (mehr…)

Ich denke – also bin ich Immobilienkäufer: Drei Denkfehler bei der Immobilienfinanzierung

Interhyp: Kreditnehmer können aus Psychologie einiges lernen

Manch ein Immobilienkäufer ist im Beratungsgespräch auf einem Ohr taub und bei der Wahl des Objektes auf einem Auge blind. Schuld daran sind weniger körperliche Beschwerden als vielmehr Denkfehler. Diese Fehlannahmen führen immer wieder zu irrationalen Entscheidungen und Fehlschlüssen.
Interhyp, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen, zeigt basierend auf Rolf Dobellis Bestseller „Die Kunst des klaren Denkens“ drei typische Fehler bei der Immobilienfinanzierung und wie man diese vermeiden kann. (mehr…)

Preise auf Rekordniveau – Lohnt es sich noch, jetzt eine Immobilie zu kaufen?

Egal, ob München, Hamburg oder Berlin: Wohnimmobilien werden immer teurer. Wieso ein Kauf angesichts der aktuellen Zinsen dennoch lohnen kann.
Aggressiv geht es zu, laut, und es wird zunehmend ungemütlicher. Und vor allem teurer. Gemeint ist die Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt. Preise schießen derzeit vor allem in Metropolen durch die Decke. Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht.

Klar, eine hohe Nachfrage bedingt steigende Preise. Heutzutage gilt es, dort zu wohnen, wo sich der Arbeitsplatz befindet. Doch eine Immobilie eignet sich natürlich auch als Anlageobjekt. In Zeiten von Minizinsen auf Sparbuch und Tagesgeld erfreut sich das Betongold großer Beliebtheit. Außerdem bietet es Schutz vor Inflation und ist eine gute Altersvorsorge. Doch lohnt sich nach der Preisexplosion ein Kauf noch? Vor allem mit Blick auf die Perspektive, sich auf Sicht von etwa 30 Jahren hoch zu verschulden? FOCUS-MONEY hat die Finanzierungsbedingungen verglichen. Mit überraschendem Ergebnis. Denn es lohnt nach wie vor, Hausbesitzer zu werden. (mehr…)

User-Diskussion zu Wohnkosten -

In den deutschen Großstädten lassen hohe Mieten arme Bürger häufig unter die Hartz-IV-Schwelle rutschen. Ist hier eine „Zwangsverarmung“ im Gange? Viele FOCUS-Online-User finden: Was da passiert, ist schlicht Marktwirtschaft.
Es ist ein ernüchternder Befund: In 60 von 100 der größten deutschen Städte haben einkommensschwache Familien nach Abzug der Miete weniger Geld zum Leben übrig als den Betrag, der ihnen mit Hartz IV zur Verfügung stünde. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Viele FOCUS-Online-User sind darüber entsetzt. „Das sind Zustände wie im finstersten Manchester-Kapitalismus“, schimpft Matthias Egerland. Und Thomas Prietz fügt hinzu: „Die Zwangsverarmung nimmt nun wirklich groteske Züge an.“ (mehr…)

Interessante Hinweise für Erben eines Mietvertrages

Nach dem Tod eines Mieters stehen die Vermieter und Angehörigen regelmäßig vor einer Vielzahl von Fragen und Problemen. Unter anderem muss geklärt werden ob der Mietvertrag weiterbesteht oder von wem der Vermieter nach dem Tod des Mieters die Miete erhält. Hier kommt es um die Situation an. Wenn der Verstorbenen alleiniger war, steht nach dem Gesetz seinen Erben das Recht zu in den Mietvertrag einzutreten. Das können zum Beispiel Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und auch nicht eheliche Lebensgefährten sein. (mehr…)

Kapitalanlage: Nicht jede Immobilie ist geeignet

Aus Sorge vor einer Inflation investieren viele Bundesbürger ihr Vermögen in vermietete Wohnimmobilien. Doch nicht jedes Objekt eignet sich als Kapitalanlage. Der bundesweit tätige Immobiliendienstleister PlanetHome AG hat zusammengestellt, worauf Investoren und Immobilienverkäufer achten sollten.

Seniorentauglichkeit: Die Menschen in Deutschland werden weniger, die Gesellschaft wird älter: Laut Statistischem Bundesamt ist im Jahr 2060 jeder Dritte mindestens 65 Jahre und jeder Siebente mindestens 80 Jahre alt. Das wird sich mittel- bis langfristig auf den Wohnimmobilienmarkt auswirken. (mehr…)