Mehr als die 20-fache Jahresmiete – Immobilienmarkt 2015: Die guten Lagen sind alle weg

Der Deutsche Immobilienmarkt ist überhitzt. Zu diesem Resultat kommt der Immobilien Investment Club (IIC) mit Sitz in Dresden. Nach seinen Auswertungen haben die Kaufpreise in vielen Großstädten das Niveau von 20 Jahresmieten zum Teil weit überschritten. Das gelte nicht nur für die Top7-Großstädte Berlin, Hamburg, München, Köln, Leipzig, Frankfurt und Stuttgart, sondern auch in einigen Hochschulstädten wie Münster, Heidelberg oder Freiburg.

„Wir haben zwar keine Immobilienblase, sind aber in einem konjunktur- und zinsbedingtem zeitweisen Hoch der Immobilienpreise angelangt“, stellt Olaf Wortmann, Pressesprecher des IIC, fest. Ob sich daraus eine Blase entwickle oder ob es sich immer noch um einen Nachhol-Effekt gegenüber anderen internationalen Immobilienmärkten handle, „entscheidet der Markt in den nächsten Monaten“.

Top-Standorte abgegrast

Weil das Angebot an den Top-Standorten weitgehend abgegrast ist, werde es für Kapitalanleger im Jahr 2015 die besten Renditeaussichten an den sogenannten den B- und C-Standorten geben. „Hier können trotz minderer Lagequalität auch 2015 durchaus interessante Deals geschlossen werden“, so Wortmann. Seien beispielsweise Verkäufer unter Druck, die Objekte mit Mietproblemen belastet oder kleinere Sanierungsarbeiten notwendig, aber die Objektqualität hoch, können Abstriche bei der Lage durchaus ein Investment rechtfertigen. „Viel wichtiger aber ist, den einzelnen Standort individuell zu beurteilen, intensiv zu prüfen und zu analysieren“, rät Wortmann.

Oft zeigt sich der Charme erst auf den zweiten Blick

„Wer aber die richtigen Einkaufsquellen nutzt, findet auch in den kommenden zwölf Monaten Objekte unter dem zehnfachen der Jahresmiete“, glaubt der IIC-Sprecher. Manchmal seien auch lohnende Investments am Markt zu finden, die erst auf den „zweiten oder auch dritten Blick“ durch aktives Management des einzelnen Investors zu einem lohnenden Produkt werden.

Entscheidend sei dabei nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Punkte wie das Optimierungspotenzial.

Großinvestoren konzentrieren sich dem IIC zufolge in den größeren Städten, Citylagen und Hochschulstandorten auf „größere Einheiten mit kleineren Wohnungen von ein bis zwei Zimmern.“ In kleineren Städten oder in einem eher familiengeprägten Umfeld seien eher bei kleineren Einheiten mit sechs bis maximal 20 Wohnungen und größere Wohnungen von drei bis vier Zimmern gefragt.

 

Erstmals erschienen auf:

www.focus.de

Miete soll auch zukünftig bezahlbar sein

So einigten sich kürzlich CDU/CSU und SPD. Der Gesetzesentwurf liegt vor – nun wird am 07.November 2014 verhandelt. Es geht um die „Mietpreisbremse“! Bisher gab es keine Reglementierung zur Höhe der Miete wenn ein neuer Mietvertrag geschlossen wird, dies soll sich ändern.

Was bewirkt die Mietpreisbremse?

Durch die Mietpreisbremse würde dem unkontrollierten Mietanstieg, gerade in „angespannten Wohnungsmärkten“ wie beispielsweise München, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Hamburg ein Riegel vorgeschoben. Wo drastische Mieterhöhungen von 20, 30 oder 40 Prozent an der Tagesordnung waren, sind nunmehr nur noch 10 Prozent über dem ortsüblichen Mietspiegel zulässig. Hat die Miete bereits vorher über diesem Satz gelegen, gilt ein Bestandsschutz.

Wer wird „ausgebremst“?

Eine Ergänzung im Mietrechts des BGB macht es möglich: Für die Wiedervermietung von Bestandwohnungen greift die 10 Prozent Regel, nicht aber für Neubauten die erstmalig ab dem 01.Oktober 2014 vermietet werden und Wohnungen die umfassend modernisiert worden sind. Hiermit sollen auch Investitionen in den Wohnungsmarkt weiterhin attraktiv bleiben.

Bis es soweit ist, gibt es noch einiges zu tun

Beispielsweise soll die Landesregierung bis zum 31. Dezember 2020 die Gebiete, in denen die Begrenzung gilt, definieren. Gleichzeitig ist ebenfalls noch unklar, wie die Kriterien einer „umfangreichen Modernisierung“ aussehen. Derzeit geht man davon aus, dass die Modernisierungsarbeiten mindestens ein Drittel des Neubaus in der selben Lage betragen müssten.

Weitere Entlastungen für Mieter

Insgesamt sollen mehr als 850 Millionen Euro jährlich durch Mietpreisbremse und das „Bestellerprinzip“ eingespart werden – nämlich an der Maklercourtage! Vorgesehen sind Änderungen in der Beauftragung eines Maklers und Wohnungsvermittlung. Wurde üblicherweise die Maklercourtage vom neuen Mieter getragen, soll nun der Eigentümer die Kosten tragen. Es gilt das Prinzip „Wer bestellt, der bezahlt!“

Gleichwohl wird befürchtet, dass Eigentümer vor der bevorstehenden Gesetzesänderung die Mieten erhöhen um die Maklerkosten zu kompensieren.

Ab wann werden die Änderungen gültig?

Das Inkrafttreten der neuen Gesetze ist für die erste Jahreshälfte 2015 geplant. Allerdings sind diese erst wirksam, sobald durch die Länder die entsprechenden Gebiete mit erhöhtem Wohnungsbedarf ausgewiesen wurden.

Eine Klage gegen die Neuregelungen durch Eigentümerverbände ist wahrscheinlich. Dem Gesetz werden massive Eingriffe in das Eigentumsrecht vorgeworfen.

 

Hier der Link dazu:

www.immobild.de/mietpreisbremse

Wohnen: der früher-heute Vergleich

Nicht nur heute ist Wohnraum in Deutschland echte Mangelware, sondern auch vor über 100 Jahren kämpften die Menschen schon mit ähnlichen Problemen: Damals zog etwa jeder dritte Mieter in Berlin nach spätestens einem Jahr wieder um, da die Arbeiter besonders während der Industrialisierung des späten 19. Jahrhunderts in unsicheren Verhältnissen lebten. Während dieser Zeit wuchsen die Städte so stark, dass es überall an Wohnraum fehlte – an Eigentum war damals nicht zu denken. Für die Menschen kam nur das Wohnen zur Miete in Frage.

Aus dieser Not heraus, entwickelte sich eine starke Miettradition in den Städten, die bis heute das Wohnverhalten in Deutschland prägt. So lebt noch immer jeder Zweite in Deutschland zur Miete. Vergleicht man dieses Ergebnis international, ist festzustellen, dass es sich hierbei um einen hohen Anteil handelt. In Südeuropa sind hingegen dreiviertel der Wohnungen Privateigentum.

1920er-Jahre: „Goldenes Zeitalter der Wohnungspolitik”

Doch es fehlte nicht nur während der Industrialisierung an ausreichend Wohnraum, sondern auch nach dem Ersten Weltkrieg war die Wohnungsnot noch groß. Damals entstanden dank der demokratischen Organisation des Staates zahlreiche Initiativen. So gelten bis heute die 1920er-Jahre als das „goldene Zeitalter” der Wohnungspolitik. In dieser Zeit wurden neue Siedlungsformen entwickelt, in denen Ideen von besseren Häusern verwirklicht werden sollten: Licht, Luft und Sonne sollten fortan die Wohnarchitektur bestimmen.

Neue Konzepte der Finanzierung wurden zu diesem Zeitpunkt ebenfalls realisiert, um die Großprojekte bauen zu können. Folglich gab es bis Mitte der 1920er-Jahre bereits 4.000 Genossenschaften in Deutschland. Diese bauten oft ohne staatliche Unterstützung neue Siedlungen, da sie auf der Idee der Gemeinnützigkeit beruhten.

Wiederaufbau in Ost und West

Über 500.000 Wohnungen wurden in Deutschland zu Beginn der 1950er-Jahre fertig gestellt. Davon wurde der Großteil im Rahmen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus errichtet. Allerdings entwickelte sich die Wohnungspolitik nach der deutschen Teilung in den beiden deutschen Staaten in konträre Richtungen:

Als Bestandteil der staatlichen Planwirtschaft wurde in der DDR der Wohnungs- und Städtebau als Bestandteil definiert. Wohnungen gab es damals nur auf Zuteilung.
Während in der DDR Grundstückseigentümer enteignet wurden, erhielt hingegen in der BRD das Privateigentum absoluten Vorrang in der Wohnungspolitik.

Seit der Industrialisierung waren Lösungen gegen die Wohnungsnot eine hochrangige gesellschaftspolitische Frage, die bis heute kontrovers diskutiert wird. Denn beim Wohnen geht es in erster Linie immer darum, inwieweit die Politik in den Wohnungsmarkt eingreift.

Das heutige Leben in den Großstädten

Auch heute zieht es immer mehr Menschen in die wirtschaftsstarken Städte: So hat sich nach Angaben des statistischen Bundesamtes der Anteil an Ein-Personen-Haushalten in den vergangenen Jahren von 20 auf 40 Prozent verdoppelt. Demnach fehlt es auch an ausreichend Wohnraum!

Laut den Berechnungen des Deutschen Mieterbunds (DMB) werden heute in den Ballungsräumen schätzungsweise über 250.000 Wohnungen benötigt

Hingegen in anderen Regionen Deutschlands, beispielsweise in Städten wie Essen, Bochum oder auch Chemnitz und Leipzig Wohnungen leer stehen, da hier die Zahl der Einwohner sinkt.

 

externer Link zum Artikel:

news.immobilo.de/2015/01/09

Mit der Familie nach Berlin umziehen

Wir lebten bisher in einer kleinen Stadt in der Nähe von Hamburg, wir das sind mein Mann und meine 2 Kinder im Alter von 6 und 10 Jahren. Mein Mann stieg in seiner Firma immer höher und es kam ein Angebot, die Niederlassung in Berlin selbständig zu leiten. Er arbeitet in der IT-Branche. Wir hatten glücklicherweise ein paar Wochen Zeit, uns das zu überlegen. Die Kinder waren natürlich überhaupt nicht begeistert, sie wollten nicht aus der gewohnten Umgebung und vor allem wollten sie nicht ihre Freunde aufgeben. Ich selbst hingegen wollte gerne nach Berlin, ich lebte dort schon mal 1 Jahr und die Stadt gefiel mir. Mein Mann wollte sich neutral verhalten, aber es war klar, dass er diese Chance nutzen wollte. Bevor wir fest zusagten, mussten wir uns über den Berliner Immobilienmarkt informieren. Wir wohnten bisher zur Miete, konnten uns aber auch vorstellen, eine Eigentumswohnung in der Hauptstadt zu kaufen. Wir beschlossen, nachdem wir die Immobilienbörsen im Internet durchforstet haben, selbst für ein Wochenende nach Berlin zu fahren, die Fahrtzeit von 2 Stunden ist erträglich. Wir hatten einige Besichtigungstermine mit einem Makler aus Berlin vereinbart. Sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen in Berlin standen auf dem Programm. Wir hatten Besichtigungstermine in Miet- oder Eigentumswohnungen in Prenzlauer Berg, Mitte und Charlottenburg. Das sind allerdings auch die beliebtesten Bezirke in Berlin. Der sehr kompetente Makler, der wirklich schöne Angebote in seinem Portfolio hatte, nahm sich viel Zeit und wollte uns nichts aufschwatzen. Während der Besichtigung fiel mir auf, dass trotz der enormen Bombenschäden vom 2. Weltkrieg noch viel alte Bausubstanz in Berlin erhalten ist. Da wir sowieso eine Altbauwohnung präferierten, hatten wir schließlich in Charlottenburg eine Wohnung gefunden, die wirklich allen Familienmitgliedern gefiel. Der Makler hatte sie extra für den Schluss der Besichtigung aufgehoben, sozusagen als Highlight. Es ist eine wunderschöne 5-Zimmer Wohnung mit altem Parkett, Flügeltüren und im Vergleich zu unserer bisherigen Wohnung riesig. Die Kinder waren hellauf begeistert. Der Makler nannte den Mietpreis, der nicht wirklich günstig war. Na ja, die Wohnung ist auch sehr groß. Jedenfalls waren wir über die Mietpreise in Berlin durch das Internet bestens informiert und die geforderte Miete lag im Durchschnitt. Genau diese Wohnung hatte uns den letzten Anstoß gegeben, nach Berlin umzuziehen. Nachdem sich der Makler sehr zuverlässig um alles gekümmert hatte, kamen wir zur Übergabe der Wohnung. Alles lief sehr professionell ab und wir konnten am gleichen Tag einziehen. Die Provision für diesen empfehlenswerten Makler aus Berlin zahlten wir fast gerne. Bis heute haben wir alle die Entscheidung nicht bereut. Wenn jemand einen kompetenten Ansprechpartner in Sachen Immobilien sucht, dem können wir grosse-immobilien empfehlen.

Mietpreisbremse führt sehr wahrscheinlich zur Verknappung von Mietwohnungen

Die neue Regelung zur Mietpreisbremse soll im Frühjahr 2015 in Kraft treten. Die Mietpreisbremse wird für einen Großteil der neu vermieteten Wohnungen Wirkung zeigen. Was jedoch niemand so recht bedacht haben könnte ist der Fakt, dass wirtschaftliches Bauen eben auch nur unter bestimmten Vorraussetzungen funktionieren kann. Eine dieser Vorraussetzungen ist nach wie vor die Höhe der erzielbaren Miete.

Marco Sauer, Immobilienexperte und CFO der Berlin Immowert betreut seit vielen Jahren internationale Investoren und sieht hier eine Trendwende. Er mahnt deshalb zur Vorsicht: Die umfangreiche Sanierung von Bestandsimmobilien sowie der Bau neuer wohnwirtschaftlicher Projekte erfordert auch immer ein hohes Maß an finanzieller Vorausschau. Natürlich sind und bleiben aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB Immobilienkäufe als Anlageform weiterhin interessant, wer jedoch heute ein ambitioniertes Immobilienprojekt plant trägt ein großes finanzielles Risiko bei dem, abgesehen vom zu erbringenden Eigenkapital, eben meist auch große Teile fremdfinanziert werden müssen.

Bislang hatte man hierbei weitestgehend die unternehmerische Freiheit den Mietzins bedürfnisgerecht anzupassen. Durch die Mietpreisbremse jedoch wird der Markt zu Lasten der Investoren und Anleger verzerrt werden. Wer nun zukünftig beispielsweise ein Mehrfamilienwohnhaus erwerben möchte muss von vornherein ohne nennenswerte Möglichkeiten der Anpassung auskommen und kalkulieren. Beim Erwerb einer solchen „nicht anpassungsfähigen Immobilie” bleiben bei etwaigen Veränderungen im Zinsmarkt nicht kalkulierbare Risiken zurück.

Fazit: Der zunehmende Druck auf Investoren und Anleger wird mittelfristig sehr wahrscheinlich dazu führen, dass viele Objekte die normalerweise für eine Einbindung in den Mietmarkt zur Verfügung stehen könnten durch Aufteilung und Verkauf an Eigennutzer dem regionalen Angebot entzogen werden. Denn einzig hierdurch ließe sich für Verkäufer ein adäquater Kaufpreis erzielen. Das Interesse am Kauf von Renditeimmobilien ist bisher ungebrochen. Die Berlin Immowert setzt aber auf nachhaltige Vermögenslösungen und bietet deshalb auch zu diesen speziellen Themen umfassende Beratung und Betreuung an.

Die Berlin Immowert erbringt Dienstleistungen für Immobilienfonds und Immobilieninvestoren. Von der Betreuung der Kapitalanleger über die Akquise und den Einkauf der Immobilien bis zum Management der entsprechenden Shares und Assets. Sie agiert dabei als ganzheitlicher Immobilienmanager, der von der Projektierung- bis zur Verwertungsphase einer Immobilie die Dienstleistungen Akquise, Due Diligence, Asset- und Property Management erbringt. Zahlreiche namhafte Verkäufe wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich von ihr betreut.

zum Artikel:

http://news.immobilienscout24.de/

Wohnungslosigkeit

Eine aktuelle Studie des Sozialministeriums in Nordrhein-Westfalen zeigt einen drastischen Anstieg von Wohnungslosigkeit im Bundesland. Um insgesamt zehn Prozent stieg die Zahl der Wohnungslosen zwischen 2007 und 2012 an. Schätzungen zu folge sind rund 100 000 Menschen betroffen.

Der häufigste Grund für eine drohende Wohnungslosigkeit sind Mietschulden. Bei fast 90 Prozent ist dies der Fall. Außerdem bezieht die Mehrheit der von Wohnungslosigkeit Bedrohten Hartz IV. Die Altersspanne reicht von 25 bis 60 Jahren bei Alleinstehenden ohne Kinder. Männer sind zudem deutlich häufiger von Wohnungslosigkeit bedroht als Frauen.

Da der Bedarf auch in der Bundeshauptstadt zunimmt, will der Berliner Senat nun neue Notunterkünfte schaffen. Diese sind vor allem in den Wintermonaten überlebenswichtig. Ursprünglich war eine Erhöhung um rund 80 Schlafplätze auf 500 geplant. Nun wollen die Verantwortlichen noch rund 100 Plätze mehr schaffen. Als Hauptursache für die rasch steigende Wohnungslosigkeit wird in Berlin die allgemeine Wohnungsknappheit gesehen. Der Bedarf an Notunterkünften wachse außerdem durch den Zuzug von Wohnungslosen aus Osteuropa. Trotz der milden Temperaturen im November waren die Unterkünfte schon mit 90 Prozent ausgelastet. Zunehmend werden die Unterkünfte von Privatanbietern angeboten. Oft herrschen dort schlechte hygienische Verhältnisse und andere Missstände, obwohl auch diese Betreiber von den Jobcentern und Sozialämtern bezahlt werden.

Wer einmal auf der Straße gelandet ist, hat oft große Schwierigkeiten wieder in ein geregeltes Wohnumfeld zu kommen. Dies ist gerade in größeren Städten ein Problem, da hier oft ein großes Defizit an bezahlbaren Wohnungen herrscht. Geförderter Wohnungsbau ist Mangelware. Auch wenn viele Wohnungslose nicht zwangsläufig auf der Straße schlafen, sondern bei Freunden oder Bekannten unterkommen, haben sie keine eigene Adresse. In Osnabrück und anderen Städten gibt es auch aus diesem Grund sogenannte Tageswohnungen, die Wohnungslosen als Postanschrift dienen. Außerdem stehen meist Waschmaschinen, Duschen oder Schließfächer für Habseligkeiten und Papiere sowie Ansprechpartner zu Verfügung. Sie dient aber vor allem in den kalten Wintermonaten als Ort zum aufwärmen.

 

 

news.immobilo.de/2014/12/10

Umnutzung: Zukunft für Leerstände in Städten

Leerstehende Parkhäuser, Büros oder Industrieflächen. In vielen Städten gibt es Gebäude, deren eigentliche Funktion nutzlos geworden ist. Kreative Umnutzung ist das Zauberwort.

Vielen sind sie ein Dorn im Auge. Ehemalige Parkhäuser und Industrieflächen, die ihren Nutzen verloren haben, werden oft als Schandflecken in den Städten Deutschlands gesehen. Dass man durch neue Konzepte, die Brachflächen erfolgreich umnutzen kann, zeigen viele Beispiele.

Anstelle die Gebäude nach jahrelangem Leerstand abzureißen, entwickeln Architekten und Städteplaner neue Ideen, die eine Umnutzung möglich machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Parkhaus in Münster. Allerdings ist es eines der wenigen Beispiele einer vielseitigen Umnutzung. Statt eines Parkhauses befindet sich in der Münsteraner Stubengasse nun eine Mischung aus Möbelgeschäft, hochwertigen Wohnungen, Büros und einem Fahrradparkhaus. Gerade Parkhäuser, die durch die Pleite der angeschlossenen Kaufhäuser nicht mehr genutzt werden, stehen in vielen Städten leer. Anstatt eine Gesamtnutzung als Parkhaus anzustreben, entstehen neue Mischkonzepte. Allerdings sind Anleger oft mehr an einer einheitlichen Nutzung interessiert. Auch andere Gebäude können durch eine Umnutzung neuen Glanz erhalten. Alte Scheunen, werden zu stilvollen Lofts. Andere zu Ferienhäusern. Sogar eine Autowerkstatt kann durch Umbaumaßnahmen zu einer gemütlichen Wohnung werden.

Ein weiteres Beispiel ist der LevoPark in Bad Segeberg in der Nähe von Hamburg. Das ehemalige Kasernengelände ist seit 2008 das Zuhause für über 50 Firmen. Ein Mix aus Existenzgründern und etablierten Unternehmen hat den Gebäuden, die mehrere Jahre leer standen, eine neue Funktion gegeben. Eine Schwierigkeit, die die Initiatoren am Anfang sahen und die sie vermeiden wollten, war, dass die neu angesiedelten Händler die Kaufkraft und aus der nahen Innenstadt zu verdrängen könnten. Deshalb wurde darauf geachtet, dass sich ergänzende Unternehmen und Dienstleister auf dem Gelände einmieten. Bei einer Umnutung müssen also immer verschiedene Aspekte beachtet werden. Anders als bei einem Neubau, werden die bestehenden Verhältnisse in das neue Konzept eingepasst.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

news.immobilo.de/2014/12/03/umnutzung-zukunft-fuer-leerstaende-in-staedten

AENGEVELT erwartet weiter anhaltende Dynamik am Berliner Immobilienmarkt

Berlin liegt in der Investorengunst vorn! Und ein Blick auf wesentliche Kennziffern zeigt: Dieses Interesse sowohl von nationalen und internationalen Investoren an der deutschen Bundeshauptstadt ist berechtigt:
• In den letzten fünf Jahren wuchs die Zahl der Berliner Einwohner um knapp 150.000 Einwohner und damit um die Größe einer Großstadt.
• Die Wirtschaftsleistung legte in Berlin zu und wächst seit Jahren stärker als im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet. Heute sind rd. 130.000 Menschen mehr in Beschäftigung als vor fünf Jahren. Für die Dienstleistungsmetropole hat dies nachhaltig positive Effekte, zumal ein Großteil des Wachstums auf Zukunftsbranchen entfällt.
• „Darum „stehen“ so viele Investoren auf Berlin“, sagt Peter Starke, Sprecher der Investment-Sparte von AENGEVELT und Niederlassungsleiter Berlin, und ergänzt: „Die Kapitalanleger suchen Wachstumsregionen mit Zukunftsperspektiven und präferieren deshalb Berlin. Im Vergleich zum Vorjahr, als in erster Linie zentrale Bestlagen gesucht wurden, zielt die Nachfrage mittlerweile auch auf andere (Stadtteil-) Lagen in Berlin ab.“

Büromarkt: Junge Branchen setzten Wachstumsimpulse

• In Berlin wurden innerhalb der ersten neun Monate 2014 rd. 392.000 m² Bürofläche umgesetzt. Damit wurde der Vergleichszeitraum 2013 deutlich übertroffen (338.000 m²). „Da sich der Jahresendspurt bislang außerordentlich gut darstellt, erwarten wir bis zum Jahresende einen Flächenumsatz von rd. 570.000 m²“, so die Einschätzung von Peter Starke.
• Es sind die Branchen der IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie), die Medien- und die Kreativwirtschaft, die in Berlin das Marktgeschehen prägen. Diese Branchen expandieren, sind aber zugleich preissensibel. Große Unternehmen (mit hoher Zahlungsbereitschaft) agieren hingegen verhalten.
• Aufgrund der expansiven Nachfrage sinkt der Leerstand seit Jahren. Aktuell stehen rd. 1,35 Mio. m² Büroflächen bzw. 7,4 % des Gesamtbestandes in Berlin leer. Trotz des geringen Leerstands gibt es stadtweit noch in fast jeder Flächenqualität ein entsprechendes Angebot. Verknappungstendenzen zeichnen sich allerdings in zentralen Innenstadtlagen im Flächensegment zwischen 250 m² und 500 m² ab.
• Das ist einer der Gründe, warum die Spitzenmiete, die aktuell bei rd. EUR 22,50/m² monatlich liegt, nicht deutlich steigt. Dazu Starke: „Preissensible Nachfrager weichen nicht selten auf andere, günstigere  Lagen aus. Das führt zu einem Anstieg der Durchschnittsmieten, denn es sind die bislang weniger gefragten Lagen, die von dieser Entwicklung profitieren.“ Im Mittel stellt sich die Büromiete über das ganze Stadtgebiet auf rd. EUR 12,85/m² monatlich.

Investmentmarkt über den Erwartungen

• „Noch 2013 stand der Berliner Markt für Gewerbeinvestments in Deutschland an dritter Stelle auf der Einkaufsliste der Investoren. 2014 holte Berlin auf und rangiert nun vor München auf dem zweiten Platz“, fasst Peter Starke das Marktgeschehen zusammen und ergänzt: „Da noch viel Kapital im Markt ist, wird das Transaktionsvolumen im Jahr 2014 mit voraussichtlich über EUR 4 Mrd. das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen.“
• Gründe für dieses positive Ergebnis sieht Peter Starke auf der Nachfrageseite: „Das Interesse an Berliner Immobilien ist hoch, und es stoßen zunehmend Objekte mit Leerstand auf Akzeptanz.“ Berlins wirtschaftliche Entwicklung ist im bundesweiten Vergleich seit Jahren überdurchschnittlich. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Prosperität „wagen“ sich Investoren zunehmend auch in Berliner Nebenlagen, weil sie hier deutliche Wertsteigerungspotentiale u.a. durch den Abbau von Leerständen erwarten. In der Projektentwicklung werden ebenfalls Chancen gesehen. Bestes Beispiel ist der Verkauf des Tacheles-Areals in Berlin-Mitte.
• Insgesamt ist in Berlin – deutlicher als in den anderen deutschen Metropolen – eine zunehmende Risikobereitschaft zu beobachten. So wurde z.B. das noch nicht vollvermietete UPPER WEST am Berliner Kurfürstendamm bereits kurz nach der Grundsteinlegung von der STRABAG Real Estate an die RFR Holding verkauft (Fertigstellung voraussichtlich Anfang 2017).
• In den Top-Lagen kaufen in erster Linie Privatinvestoren, Family Offices und Pensionskassen. Hier steht die Kapitalsicherung im Vordergrund. Nebenlagen oder  Randlagen stehen hingegen für value-add-Investoren bzw. Kapitalanleger mit höheren Renditeanforderungen im Fokus. Das ist auch Folge der niedrigen Einstiegsrenditen im Core-Segement, die in Berlin bei vollvermieteten Geschäftshäusern in Bestlage derzeit bei rd. 4,4% und bei Büroimmobilien bei 4,8% liegen.

Ausblick 2015

Büromarkt
Die Aussichten des Berliner Büromarktes sind im Hinblick auf 2015 gut: „Die Büroflächennachfrage bleibt rege. Aufgrund der expansiven Flächennachfrage bei gleichzeitig geringer Neubautätigkeit kommt es weiter zur positiven Nettoabsorption. Dementsprech­end wird der Leerstand weiter sinken. Wermutstropfen für die Vermieter: Die den Flächenumsatz treibenden Unternehmen sind häufig jung und in der Expansionsphase. Das bedeutet allerdings kürzere Vertragslaufzeiten. Dementsprechend steigen trotz Abbau der Leerstände die Anforderungen an das Bestandsmanagement“, beschreibt Peter Starke die Perspektiven am Berliner Büroflächenmarkt und ergänzt: „Aus unserer Sicht werden die Mieten im Spitzensegment – vor dem Hintergrund des prognostizierten verhaltenen Wirtschaftswachstums 2015 – nur moderat steigen. Für einen deutlichen Anstieg der Spitzenmiete fehlt in den nächsten beiden Jahren der Expansionsdruck international agierender Unternehmen mit entsprechender Zahlungsbereitschaft in den Top-Bürolagen.“

Investmentmarkt
Im Investmentbereich sieht Starke bei den Spitzenrenditen kaum Spielraum hinsichtlich einer weiteren Renditekontraktion. Nach seiner Analyse wird es 2015 deshalb besonders spannend: „Abseits der etablierten Lagen gibt es Potentiale. Auch Projektentwicklungen werden in den nächsten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen. Hier wirkt die Finanzierungsseite allerdings limitierend“, so Starke und weiter: „Zu berücksichtigen ist, dass in den letzten Jahren wenig spekulative Gewerbeflächen entwickelt wurden. Nach unseren Analysen fehlt es absehbar in zentralen Lagen an preiswerten modernen Flächen. Daher sehen wir 2015 im gewerblichen Segment ein gesteigertes Projektinteresse in Cityrandlagen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier günstiger als in zentralen Innenstadtlagen.“

Fazit: Für 2015 erwartet AENGEVELT ein weiterhin dynamisches Marktgeschehen bei anhaltend hoher Nachfrage nach Berliner Investmentobjekten.

AENGEVELT IMMOBILIEN, gegründet 1910, ist mit rd. 125 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf (Stammhaus), Berlin, Frankfurt/M., Leipzig, Magdeburg und Dresden einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands und bietet seinen Kunden zusammen mit seinen Partnernetzwerken DIP – Deutsche Immobilien-Partner und IPP International Property Partners bundesweit und international eine umfassende kundenindividuelle Betreuung in den Marktsegmenten Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen.

Das Unternehmen begleitet und berät seine Kunden auf Basis seines umfangreichen wissenschaftlichen Immobilien-Research auf der gesamten Wertschöpfungsstrecke ihrer Liegenschaften – vom Einkauf über Projektinitiierung/-begleitung, Vermietung etc. bis hin zum Exit/Verkauf.

Hierbei lässt AENGEVELT regelmäßig seine Dienstleistungen durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut überprüfen. Das Ergebnis der jüngsten Befragung sind wiederum Bestnoten hinsichtlich der Kundenzufriedenheit: Die Quote derjenigen, die AENGEVELT auf jeden Fall bzw. evtl. wieder als Dienstleister beauftragen würden, erreicht den Spitzenwert von 99%.

Um seinen Kunden eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien und pflegt zudem ein umfassendes Wertemanagement.

Außerdem ist AENGEVELT seit 2008 DIN EN ISO9001:2008 zertifiziert und gehörte 2010 zu den ersten Unternehmen der deutschen Immobilienwirtschaft, die von der „Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft e.V.“ (ICG) das Zertifikat „ComplianceManagement“ erhalten haben.

 

Artikel-Quelle:

news.immobilienscout24.de/aktuelle-marktdaten/aengevelt-erwartet-weiter-anhaltende-dynamik-am-berliner-immobilienmarkt,116417.html

Barrierefreies Wohnen

Lange Suchen gehören für Rollstuhlfahrer dazu. Barrierefreie und bezahlbare Wohnungen sind nur schwer zu finden. Wohnungsämter und größere Wohnungsbaugesellschaften sind erste Ansprechpartner.

Wenn eine Wohnung besondere Voraussetzungen erfüllen muss, kann das die Suche erschweren. Gerade behindertengerechte und barrierefreie Wohnungen sind nicht leicht zu finden. Oft erstreckt sich die Suche über einen längeren Zeitraum, manchmal sogar Jahre. Barrierefreiheit heißt zudem nicht zwangsläufig, dass die Immobilien auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Es geht bei dem Begriff primär um den uneingeschränkten und vollständig freien Zugang für Jedermann und deshalb vor allem für bewegungseingeschränkte Menschen. Rollstuhlfahrer haben es besonders schwer bei der Wohnungssuche. Da der Bedarf durch die alternde Gesellschaft immer weiter steigt, besteht jedoch Hoffnung. Immer mehr Bauträger achten auf Barrierefreiheit ihrer Neubauten.

Finanzielle Probleme

Bewegungseingeschränkte Personen oder auch Rentner, also diejenigen, für die barrierefreie Wohnungen gedacht sind, verfügen oft nur über ein geringes Einkommen. Da zur Barrierefreiheit aber zum Beispiel ein behindertengerechtes Badezimmer und andere bauliche Besonderheiten gehören, sind die Baukosten meistens höher als bei den „normalen“ Immobilien. Das schlägt sich natürlich auf den Mietpreis nieder. Außerdem sind solche Wohnungen, den Ansprüchen entsprechend, großzügiger geschnitten. Ein Faktor, der sich ebenfalls auf die Miete niederschlägt. Wer Leistungsempfänger beim Jobcenter oder Sozialamt ist, sollte deshalb zunächst mit der jeweiligen Stelle Rücksprache halten, bevor die Wohnung angemietet wird.

Neben der Suche nach einer neuen Wohnung, ist es natürlich auch möglich, das jetzige Zuhause barrierefrei zu gestalten. Dazu gehören ein behindertengerechtes Badezimmer, breite Türzagen, eine Rampe vor der Haustür und eventuell ein Aufzug, sowie spezielle Möbel. Wenn eine Wohnraumanpassung wegen zu hoher Umbaukosten oder des Vermieters nicht möglich ist, muss nach einer passenden Immobilie gesucht werden.

Rollstuhlbenutzer-Wohnung mit Wohnberechtigungsschein

Anspruch auf eine Rollstuhlbenutzer-Wohnung haben meist nur Personen mit Wohnberechtigungsschein (WBS). Dieser kann üblicherweise beim Wohnungsamt des zuständigen Bezirkes beantragt werden. Wer keinen WBS hat, kann sich an größere Wohnungsbaugesellschaften wenden. Sie haben oft barrierefreie Wohnungen im Angebot, ohne diese als solche auszuweisen. Fragen lohnt sich also.

 

Zur Anbieter-Website:

news.immobilo.de/2014/10/22/

Mieten und Kaufpreise – Dortmund und Berlin – Auch in diesen Städten tobt der Immobilienwahnsinn

In Deutschland zieht es immer mehr Menschen in die Metropolen. Das lässt die Preise für Wohneigentum rasant in die Höhe schießen. Im Bundesdurchschnitt steigen die Immobilienpreise hingegen langsamer, die Mieten nach einer Analyse teilweise gar nicht mehr.

Hypotheken sind günstig wie nie, alternative Geldanlagen rar: Auch deshalb klettern die Kaufpreise für Wohneigentum in Deutschland munter weiter. Das gilt vor allem für Großstädte, die immer mehr Menschen anziehen.  

Insgesamt lasse die Dynamik beim Preisanstieg bei Wohneigentum aber nach, betonte der Immobilienverband IVD am Donnerstag bei der Vorlage des neuesten Wohn-Preisspiegels in Frankfurt. Für eine bestehende Eigentumswohnung mit mittlerem Wohnwert würden derzeit 1082 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Das sind 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr, nachdem die Preise 2013 noch um 5,3 Prozent gestiegen seien.  

“Damit liegt das durchschnittliche Preisniveau für Eigentumswohnungenimmer noch zehn Prozent niedriger als vor 20 Jahren”, sagte IVD-Vizepräsident Jürgen Michael Schick. Denn nach dem Immobilienboom der 1990er Jahre seien die Preise für Wohneigentum lange Zeit überproportional zurückgegangen. Erst seit 2010 sei ein Aufholprozess zu beobachten.

Preise in Metropolen

Allerdings verteuern sich Eigentumswohnungen in Großstädten deutlich schneller als im Bundesschnitt – und schneller als im Vorjahr. So koste der Quadratmeter in Städten mit mindestens 500 000 Einwohnern im Schnitt 1689 Euro und damit 9,3 Prozent mehr als vor einem Jahr: Der Vorjahresanstieg lag bei 7,8 Prozent. “Immer mehr Menschen wollen sich mit dem Kauf der eigenen vier Wände von der Entwicklung der Mieten unabhängig machen und nutzen das derzeit niedrige Zinsniveau zum Wohnungskauf. Damit tragen sie zur Aufwärtsbewegung der Kaufpreise für Eigentumswohnungen bei”, sagte Schick. 

Surftipp:

IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling begründet die Entwicklung zudem mit der wachsenden Bevölkerungszahl in den Metropolen: “Der Wohnungsneubau kann damit nicht mithalten – auch wenn das Neubauvolumen in den vergangenen Jahren zugenommen hat.”  

Größter Anstieg in München, Hamburg und Berlin

So stiegen die Preise mit 14,29 Prozent in München erneut besonders kräftig: Nach den IVD-Angaben müssen Käufer dort derzeit 3600 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung mittleren Wohnwerts bezahlen. Mit großem Abstand auf Platz zwei folgt Stuttgart (2245 Euro, +9,87 Prozent) vor Hamburg (2100 Euro, +10,53 Prozent). Deutlich günstiger bleibt Berlin mit 1750 Euro pro Quadratmeter – allerdings ist die Entwicklung dort rasant (+ 12,9 Prozent). “Die Preise werden weiter steigen, aber sie schießen nicht in die Höhe”, prognostiziert Schick. In einigen Metropolen seien zweistelligen Plusraten allerdings weiterhin möglich. 

 

Hingegen hat sich die Mietentwicklung in Deutschland nach der Analyse spürbar verlangsamt. Im Durchschnitt koste eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert – die nach 1949 entstand – derzeit 5,78 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Das seien 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, erklärte IVD. Im vergangenen Jahr hatte der Preisanstieg noch bei über drei Prozent gelegen. In vielen Großstädten wie Düsseldorf, Frankfurt und Dresdensowie Bonn und Wiesbaden seien die Mieten gar nicht gestiegen.
 
Adresse der Quelle:

Tipps für die Wohnungssuche – Diese neun Fragen müssen Sie bei der Wohnungsbesichtigung unbedingt stellen

Auch wenn die Wohnung noch so schwer zu finden war und eigentlich perfekt passen würde, sollten Sie nicht sofort zusagen. Stellen Sie erst dem Makler oder Vermieter diese Fragen – und entscheiden Sie dann, ob Sie die Wohnung wirklich noch haben wollen.

1. Welche Wohnungsgröße steht im Mietvertrag?

Die Angaben zur Wohnungsgröße in Annoncen sind nicht bindend. Entscheidend ist die Quadratmeterzahl im Mietvertrag. Und selbst diese Zahl muss nicht stimmen. Abweichungen von bis zu zehn Prozent von der tatsächlichen Größe sind erlaubt. Eigentlich müssten Sie die Wohnung also noch einmal selber nachmessen – aber das ist natürlich beim ersten Besichtigungstermin, wenn vielleicht noch andere Interessenten durch die Räume laufen, schwierig.

2. Wie hoch ist die ortsübliche Miete?

Auch wenn die Wohnung im ersten Augenblick günstig erscheint: Schnell kann es damit vorbei sein. Liegt die Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete, kann der Eigentümer sie nach einem Jahr auf das übliche Niveau anheben – allerdings nicht um mehr als 20 Prozent pro Erhöhung. In einigen Ballungsräumen liegt die Grenze bei 15 Prozent.

3. Auf welcher Basis wurden die Nebenkosten berechnet?

Die Betriebskosten und die Kosten für Heizung und Wasser machen inzwischen einen erheblichen Teil der Miete aus. Vor dem Bezug der neuen Wohnung sollten sich Mieter daher erkundigen, auf welcher Basis die Nebenkosten geschätzt wurden. Wurden sie einfach nur vom Vormieter übernommen? Sind die Nebenkosten zu knapp kalkuliert, drohen hohe Nachzahlungen.

4. Kann ich den Energieausweis sehen?

Seit Mai 2014 braucht jedes Haus einen Energieausweis. Er gibt Auskunft darüber, wie gut das Haus gedämmt ist. So erhalten Sie einen Eindruck davon, welche Heizkosten auf Sie zukommen. Zur Orientierung gilt: Die Skala reicht von A+ bis H, ein Wohngebäude mit einem durchschnittlichen Verbrauch liegt in Klasse E. 

5. Sind Haustiere erlaubt?

Grundsätzlich dürfen Eigentümer zwar Haustiere nicht verbieten. Dennoch ist die Zustimmung nötig, wenn Sie Hund oder Katze mitbringen wollen. Wenn Sie vorher fragen, erspart Sie sich Ärger und böse Überraschungen.

6. Darf ich den Garten nutzen?

Wenn zu der Wohnung ein Garten gehört, sollten Sie nicht einfach davon ausgehen, ihn auch nutzen zu dürfen. Besser diesen Punkt klären, bevor es nach dem Einzug eine Enttäuschung gibt.

7. Was sagt der Mietvertrag zu Mieterhöhungen?

Manchmal ist die Miete an einen Index gekoppelt. Sie steigt dann zum Beispiel im Gleichklang mit der Inflationsrate. Auch Staffelmieten gibt es. Hier wird bereits bei Vertragsabschluss vereinbart, wann und in welchem Umfang die Miete steigt.

8. Muss ich Schnee schippen oder das Treppenhaus putzen?

Im Winter früh aufstehen, um den Gehweg zu räumen? Am Wochenende das Treppenhaus säubern? Nicht jeder möchte das. Daher vorher klären, ob es einen Winterdienst, Hausmeister oder eine Putzkraft gibt.

9. Darf ich mir noch den Keller anschauen?

Mit einem Gang in den Keller gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie dort wirklich Sachen unterstellen können und es kein feuchtes Loch ist. Ähnlich wie beim Garten ist wichtig, dass klare Vereinbarungen für die Nutzung getroffen werden. Das gleiche gilt – so vorhanden – auch für den Dachboden.

 

Zuerst erschienen auf:

http://www.focus.de/immobilien

Berlins teuerste Bezirke

Berliner Eigentumswohnungen werden immer teurer! Besonders die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow sind von der Explosion der Kaufpreise stark betroffen: Hier sind für Immobilienkäufer kaum noch Schnäppchen drin!
 

Denn wer sich eine Wohnung in einem dieser beliebten Bezirke kaufen möchte, der sollte die Taschen ordentlich voll haben: Eine gebrauche Eigentumswohnung kostet hier durchschnittlich mehr als 2.000 Euro pro Quadratmeter!

Anders sieht es hingegen im Bezirk Spandau aus: Wer eine Immobilie im Westen von Berlin erwerben möchte, der findet hier Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von circa 1.049 Euro. Das geht aus dem Kaufpreisspiegel hervor, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord) veröffentlicht hat. Die Grundlage sind hierbei die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen für Wohnungen in der Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern.

Friedrichshain-Kreuzberg: teuerste Bezirk von Berlin

Demnach werden die höchsten Durchschnittspreise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg verlangt. Hier liegt der derzeitige Quadratmeterpreis bei circa 2.140 Euro. Doch es geht noch besser: Die Spitzenpreise liegen in diesem Bezirk sogar bei 2.649 Euro!

Mitte: liegt auf dem zweiten Platz

Zu dem zweitteuersten Bezirk von Berlin zählt Mitte. Hier gibt es die typischen Angebotspreise von 2.050 Euro pro Quadratmeter, aber auch Höchstpreise von knapp 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Pankow: ebenfall teuer

Ähnlich sieht das Ganze auch in Pankow aus. Die Durchschnittspreise haben sich hier bei 2.250 Euro verankert. Aber es gibt auch Spitzenwerte, in einer Höhe von 2.634 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Pankow mit Friedrichshain-Kreuzberg fast gleich auf.

Die Studie bestätigt zudem, dass in allen drei Bezirken ein Berliner Durchschnittshaushalt mehr als das Sechsfache seines Jahreseinkommens aufbringen, um eine Wohnung aus dem Bestand zu erwerben.

Lichtenberg: eine mögliche Alternative

Wer mit diesen Preis-Entwicklungen nicht mithalten kann, der sollte sich lieber eine Wohnung in einem anderen Bezirk von Berlin suchen. Ein mittleres Preisniveau herrscht beispielsweise in dem Bezirk Lichtenberg. Hier liegt der Quadratmeterpreis für eine Wohnung bei 1.406 Euro.

Tempelhof-Schöneberg sind mit einem Preis von 1.611 Euro pro Quadratmeter wesentlich preiswerter, als Friedrichshain-Kreuzberg oder auch Mitte.

Auch in Steglitz-Zehlendorf sieht die Wohnsituation derzeit besser aus: Immobilienkäufer müssen hier mit einem Preis von 1.656 Euro pro Quadratmeter rechnen. Das bedeutet, dass Käufer für eine gebrauchte Eigentumswohnung in Steglitz-Zehlendorf etwa das Vier- bis Fünffache ihres Jahreseinkommens aufwenden müssen.

Erstmalig veröffentlicht auf:

http://news.immobilo.de

Widerrufsrecht für Maklerverträge

Neue EU-Richtlinie: Immobilienmakler sind nun dazu verpflichtet ihre Kunden über das Widerrufsrecht aufzuklären. Dennoch richten sich nicht alle Immobilienprofis nach dieser Vorgabe. Sie könnten ihre Provision verlieren.

Durch eine neue EU-Verbraucherrichtlinie, die Mitte Juni in Kraft getreten ist, haben Kunden mehr Rechte bei der Immobilienvermittlung. Die wichtigste Neuerung unter den Richtlinien zur Wohnungsvermittlung betrifft auch Maklerverträge. Entsprechende Umstände erlauben einen Widerruf des Vertrages auch nach Abschluss. Konkret betrifft dies Verträge die entweder nicht in geschlossenen Geschäftsräumen oder über sogenannte Fernwege, beispielsweise E-Mails und Briefe, abgeschlossen wurden. Innerhalb dieses Rahmens steht den Kunden ein befristetes Widerrufsrecht zu, über das sie vom Makler ordnungsgemäß aufgeklärt werden müssen. Dazu gehört auch ihnen ein Widerrufsformular auszuhändigen. Die Widerrufsfrist endet 14 Tage nach Vertragsabschluss, beginnt allerdings nicht ehe der Kunde über selbige belehrt wurde.

Wie gehen Makler damit um?

Bei der Immobilienvermittlung geht es wie in so vielen anderen Bereichen um Transparenz. Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, welche Leistungen erbracht werden und wie sich das Vertragsverhältnis aufbaut. Die Neuregelung hat zur Folge, dass sich die Makler nun überlegen müssen, ob sie mit der Arbeit schon vor der Widerrufsfrist beginnen. Gerade im Bereich der Online-Verträge könnte dies zu Problemen führen. Auch wenn eine erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie stattgefunden hat, kann innerhalb der Frist der Vertrag widerrufen werden. Immobilienmakler fürchten nun um ihre Provision. Die Makler haben einen Anspruch auf Wertersatz, wenn der Kunde bei Vertragsabschluss ausdrücklich zugestimmt hat, dass schon vor Ablauf der Frist mit der Suche nach einer geeigneten Immobilie beginnen soll.

Eine Befragung durch das Immobilienportal Immonet ergab allerdings, dass rund 19 Prozent der Immobilienmakler ihre Kunden nicht über das Widerrufsrecht aufklären wollen. Dadurch verlängert sich das Widerrufsrecht automatisch um ein Jahr. Also könnten Kunden auch lange nach ihrem Einzug den Vertrag widerrufen und die Provision zurück verlangen. Die zweiwöchige Frist abzuwarten wird hingegen im schnelllebigen Immobilienalltag nicht praktikabel sein. Solange der Kunde aber der Aufnahme des Geschäfts vor Ablauf der Frist zustimmt und er ordnungsgemäß über seine Rechte belehrt wurde, entstehen auf beiden Seiten keine Probleme.

Auslagern statt ausmisten – Mehr Platz im Keller: Das taugen Lagerabteile

Die Wohnung ist zu klein, der Keller zu voll und auch auf dem Dachboden stapelt sich bereits einiges: Für viele ist der letzte Ausweg, ein Lagerabteil zu mieten. Vor allem in Großstädten sind sie zu finden, denn dort ist der Wohnraum oft besonders knapp.

Markt ist unübersichtlich

In den USA gibt es den Trend zum „Selbsteinlagern“ bereits seit 60 Jahren. In Deutschland boomt der Markt noch nicht ganz so lange. Und er ist vor allem eins: unübersichtlich. Denn viele Anbieter veröffentlichen ihre Preise nicht auf ihrer Website. Interessierte müssen am schlimmsten Fall also jeden Anbieter persönlich anfragen. Dabei sind selbst die Preise beim gleichen Unternehmen von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

Die „Stiftung Warentest“ hat die Mietlager genauer unter die Lupe genommen. Das Fazit: Kunden sollten sich gut überlegen, welche Gegenstände sie auslagern wollen, denn die Mietlager sind nicht billig. In Berlin beispielsweise können für einen Quadratmeter bis zu 40 Euro fällig werden.

Vorsicht bei Billig-Anbietern

Vergleichen lohnt sich auch bei den Leistungen, die im Angebot enthalten sind. Wer möchte schon seine Kisten mühsam zum Lagerabteil schleppen, weil das Lagerhaus keinen Aufzug hat? Solche bösen Überraschungen erlebt man oft bei Anbietern, die mit besonders niedrigen Preisen locken.

Ratsam ist es daher, seine Sachen bei einem Anbieter einzulagern, der Mitglied beim Branchenverband deutscher Selfstorage ist. Denn dieser schreibt seinen derzeit 22 Mitgliedern feste Qualitätsrichtlinien.

In den Lagerhäusern dieser Unternehmen muss es beispielsweise ein Diebstahlmeldesystem und Rauchmelder geben. Viele Eingänge werden deshalb per Video und nachts zusätzlich von Sicherheitsfirmen überwacht. Kunden können sich zudem sicher sein, dass die Lagerräume trocken und sauber sind.

Zusatzversicherungen ratsam

Für spezielle Bedürfnisse gibt es sogar Anbieter, die die klimatischen Bedingungen ihrer Abteile regulieren können. So kann auch der Weinliebhaber seine Flaschen sicher lagern.

Vor allem bei Wertgegenständen ist dann sinnvoll, eine Zusatzversicherung beim jeweiligen Storage-Unternehmen abzuschließen. Denn: Eingelagertes ist nicht automatisch gegen Diebstahl oder Wasserschäden versichert und auch die eigene Hausratversicherung greift in diesem Fall häufig nicht.

Die „Stiftung Warentest“ empfiehlt daher, vorab mit der Hausratversicherung zu klären, ob Schäden außerhalb der eigenen Wohnung mitversichert sind. Außerdem sollte man die verschieden Lageranbieter vorher vergleichen, beispielsweise unter storagespot.de oder lager-vergleich.com.

Mietlager oft nur in Großstädten

Im deutschsprachigen Raum ist das Unternehmen Myplace mit rund 25.000 Kunden und 35.000 Lagerabteilen der größte Anbieter für Mietlager. 23 Standorte hat der Marktführer bereits in Deutschland. Jährlich komme etwa ein neuer hinzu, sagt der geschäftsführender Gesellschafter von MyPlace-Selfstorage, Martin Gehardus. Der Markt wachse zwar langsam aber stetig.

Andere große Anbieter sind Lagerbox mit 14 Standorten, Shurgard mit 11 Filialen, Secur und Pickens mit neun beziehungsweise sechs Lagerhäusern. Der Nachteil für alle, die nicht in einer Metropol-Region wohnen: Die Lagerhäuser gibt es meist nur in Großstädten.

Europäischer Markt wächst

Viele weitere Standorte dürfte es aber bald geben, denn der europäische Markt birgt noch großes Potenzial. In Europa liegt die Bewirtschaftungsdichte nämlich erst bei rund 1,5 Prozent des US-Marktvolumens.

Wenn also demnächst der Platz in der eigenen Wohnung nicht mehr ausreicht, lohnt es sich auf jeden Fall, ein Angebot bei den Mietlager-Anbietern einzuholen.

Die Homepage besuchen:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/

Höchste Chance für Käufer – Vechta ist Topregion für Immobilien-Wertsteigerung

Immobilien in Niedersachsen und Bremen dürften nach einer Postbank-Studie weiter im Wert steigen. Als Top-Wachstumsregion sieht die Bank den Landkreis Vechta, der unter 402 untersuchten deutschen Landkreisen und Städten auf Platz 27 landet. 

Haushalte mit geringem Nettoeinkommen (bis 1700 Euro/Monat) könnten sich dort im Schnitt 105 Quadratmeter Wohnraum leisten, Durchschnittsverdiener (bis 2600 Euro) 179 Quadratmeter, teilte die Postbank am Montag bei der Vorlage der Prognos-Studie “Wohneigentum 2014″ mit. Generell sei in drei von vier Regionen Niedersachsens und Bremen auch für Haushalte mit geringerem Einkommen der Kauf eines Hauses von mindestens 100 Quadratmetern finanzierbar. 

Bei der Studie wurde untersucht, in welchen Regionen Wohnraum “bezahlbar” ist. Dafür wurde angenommen, dass die Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens beträgt. Beim Kauf dagegen sollte die Finanzierungslast – bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent – nicht mehr als 40 Prozent des Einkommens ausmachen.  

Nur im Kreis Lüneburg, den Städten Osnabrück, Oldenburg, Bremen, Braunschweig und Wolfsburg sowie der Region Hannover stoßen Haushalte mit mittlerem Einkommen beim Erwerb eines 130-Quadratmeter-Hauses an ihre finanziellen Grenzen, fand die Postbank heraus. Den meisten Wohnraum fürs Geld gibt es demnach im Kreis Holzminden, wo sich auch Geringverdiener Häuser leisten können. In den Kreisen Leer und Aurich, zu denen auch vier ostfriesische Inseln gehören, gibt es fürs gleiche Geld nur eine 53 beziehungsweise 61 Quadratmeter-Wohnung. 

Dem Landkreis Vechta werden bis 2025 gute bis sehr gute Zukunftschancen eingeräumt. Er sticht damit in der Gesamtheit aller untersuchten Faktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage hervor. In dieser Rangfolge verweist er Wolfsburg, den Landkreis Cloppenburg, Oldenburg, das Emsland, Braunschweig, die Grafschaft Bentheim sowie Osnabrück, das Ammerland und den Landkreis Harburg auf die weiteren Plätze.
 
Original-Quelle:

Klage vor dem Bundesgerichtshof – Vermieter zieht für höhere Miete bis vor den BGH

Um 20 Prozent würde ein Eigentümer gerne die Miete für seine Berliner Wohnung hochsetzen. Das Land Berlin erlaubt jedoch nur ein Plus von 15 Prozent. Vor dem Bundesgerichtshof will der Vermieter jetzt seine Forderung durchsetzen.

Unter welchen Voraussetzungen Bundesländer Mieterhöhungen begrenzen dürfen, prüft derzeit der Bundesgerichtshof (BGH). Konkret geht es um Berlin: Das Land hatte 2013 entschieden, dass besonders niedrige Wohnungsmieten innerhalb der Stadt in drei Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen.

Der BGH bestätigte ein entsprechendes Verfahren. Einen Verhandlungstermin gebe es noch nicht, hieß es. Im Ausgangsfall hatte ein Vermieter aus dem Berliner Stadtteil Wedding seinen Mieter auf dessen Zustimmung zu einer 20-prozentigen Mieterhöhung verklagt. 

Das Verfahren betrifft Mieten, die deutlich unterhalb der sogenannten ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sie dürfen innerhalb von drei Jahren um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Die Bundesländer dürfen diese Grenze senken, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Mietraum gefährdet ist. Das hat Berlin im Mai 2013 getan.

 

Das Land habe seine Regulierung nicht überzeugend begründet, sagte Inka-Marie Storm vom Haus & Grund. Der Eigentümerverband unterstützt die Klage. Das Land verwendet die Wohnungsbauhilfen des Bundes dem Verband zufolge zudem nicht dazu, das Wohnungsangebot in den begehrten Berliner Bezirken zu erhöhen. “Diese Wohnungspolitik nach Gutsherrenart in Berlin soll nun höchstrichterlich untersucht werden”, erklärte Verbandspräsident Rolf Kornemann. 

Außer Berlin haben noch Hamburg und München die Grenze gesenkt. Der Verband rechnet damit, dass das BGH-Verfahren auch Auswirkungen auf die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse für neue Verträge haben könnte.

 

 

Siehe hier:

http://www.focus.de/immobilien/mieten

Bis zu 7500 Euro je Quadratmeter – FOCUS-Online-Test: Was kosten 80 Quadratmeter Wohnung in deutschen Großstädten?

Der Mietanstieg in den deutschen Großstädten verlangsamt sich, doch zum Kaufen werden Wohnungen immer teurer. Was kostet eigentlich eine Wohnung in Berlin, München und Co.? FOCUS Online hat den Test gemacht.

Wer eine Wohnung kaufen möchte, kommt in deutschen Großstädten mit dem Sparen kaum noch hinterher. Seit Jahren steigen die Preise für Eigentumswohnungen rasant. Die einen kaufen lieber, weil sie steigende Mieten fürchten. Die anderen wittern Inflationsgefahren und wollen ihr Geld in Substanz anlegen. Und in beiden Gruppen wird die Nachfrage durch niedrige Zinsen zusätzlich angeheizt.

Die teuerste Stadt ist und bleibt München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag 2013 bei knapp 4800 Euro pro Quadratmeter. Seit 2008 ist er um knapp 2000 Euro angestiegen. Damals waren die Wohnungen in München mit 2.800 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig. Überraschend: Hinter der bayrischen Landeshauptstadt kommt nicht etwa Hamburg, sondern Garmisch-Partenkirchen als zweitteuerste Stadt der Bundesrepublik. Und wer sich in Freiburg eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt auch noch 3.300 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Bei all diesen Angaben handelt es sich immer um Durchschnittswerte. FOCUS Online wollte es genau wissen und begab sich in den elf größten deutschen Städten auf Wohnungssuche.

Gesucht wurde die folgende Musterwohnung:

- zentral gelegen – möglichst in Innenstadtnähe;

- rund 80 Quadratmeter;

- mit Balkon.

Die Suche erfolgte auf großen Internet-Plattformen wie Immoscout, Immowelt oder großen Regionalportalen.

 

Bekanntheit und Image beeinflussen Kaufpreise

Wer in Berlin wohnen möchte, hat viele Auswahlmöglichkeiten. Allein im Bezirk Mitte gab es in dieser Woche 15 Wohnungsangebote zum Kauf. Zentraler geht es kaum noch.

410.000 Euro kostet in Berlin die teuerste 80-Quadratmeter-Wohnung. Die günstigste liegt bei 220.000 Euro. Der Mittelwert aller dort verfügbaren Immobilien, die den Suchkriterien entsprechen, liegt bei knapp 350.000 Euro. Für die Stadtteile Prenzlauer Berg und Friedrichshain sind ähnlich viele Inserate zu finden. Obwohl die Lage ebenfalls sehr zentral und nicht weit von bekannten Plätzen wie dem Alexanderplatz entfernt ist, sind die Preise hier schon günstiger. Die teuerste Wohnung kostet 387.000 Euro, die Günstigste 149.000 Euro. Der Preisunterschied lässt sich durch Lageunterschiede und Sanierungsstand erklären. Die Durchschnittskosten für eine 80 Quadratmeter Wohnung liegt in diesen drei Bezirken bei rund 290.000 Euro. 

In Hamburg sind Wohnungen in den ausgewählten Kategorien für Preise zwischen 239.000 und 654.000 Euro zu haben. Zwischen Stadtteilen wie St. Pauli, Eimsbüttel oder Uhlenhorst variieren die Preise aufgrund der Bekanntheit und Beliebtheit des Viertels. Der Mittelwert liegt bei knapp 370.000 Euro.

München ist mit Abstand die teuerste Stadt im Test. Günstig kann man hier in der gewählten Kategorie keine Wohnung nennen. 300.000 Euro müssen Interessenten mindestens in die Hand nehmen. Ab 400.000 Euro geht es dann aber erst richtig los. In einzelnen Fällen wird das 80-Quadratmeter-Domizil sogar zu einem stolzen Preis von knapp 600.000 Euro angeboten. Das sind unfassbare 7500 Euro pro Quadratmeter.

 

In Leipzig günstig zu kaufen

Deutlich preiswerter ist der Immobilienerwerb im Ruhrgebiet: knapp 200.000 Euro für eine Wohnung in Dortmund erscheinen direkt passabel. Die Preise hier haben sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, Preissteigerungen gab es nur selten.

Von den getesteten Städten fällt besonders Leipzig ins Auge. In den letzten drei Jahren sind die Preise in der Stadt leicht gestiegen. Trotzdem sind die Wohnungen hier im Vergleich zum Bundestrend extrem günstig. Wer ein Budget von 90.000 Euro hat kann dafür schon eine Dreizimmer-Wohnung mit 79 Quadratmetern und Balkon bekommen. Teurer geht es natürlich auch: auf bis zu 250.000 Euro. Im Vergleich zu anderen Städten ist das immer noch ein Schnäppchen.

 

Hier der Link dazu:

www.focus.de

Mieten oder Kaufen?!

Noch immer fällt die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder doch lieber zu mieten, vielen sehr schwer. Gerade für junge Menschen ist dies für die Zukunft wegweisend. 

So überrascht es nicht, dass vor allem Jungakademiker bei Maklern und Finanzdienstleistern gefragt sind, da sie meist gut verdienen und über Familiengründung nachdenken. Dazu kommen Themen wie Vermögensaufbau und Altersvorsorge. So sollte man sich z. b. gut überlegen, ob man in die private Krankenversicherung wechselt oder bei der freiwillig gesetzlichen bleibt. Zudem sollte man sich überlegen, ob eine Erwerbsunfähigkeit oder eine Berufsunfähigkeit zu versichern ist. So betrifft die Erwerbsunfähigkeit eher Menschen mit Bürojobs, die Berufsunfähigkeit Menschen, die körperlich Arbeiten, etwa im Handwerk oder in der Pflege tätig sind.

Welcher Sparvertrag passt zu mir?

Die Altersvorsorge und die Vermögensbildung stehen oft in engem Zusammenhang mit der Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder nicht. Hier gilt es zu beachten, ob die Miete über die Jahre günstiger ist, oder ob sich trotz Instandhaltungskosten und Wertverlust mit den Jahren ein Haus lohnt. Welche Sparverträge sich lohnen und ob es Sinn macht, in Immobilien zu investieren oder in Finanzprodukte Kapital anzulegen, kommt im Wesentlichen auf die persönliche Lebensplanung an. Im konkreten Beispiel geht es um einen jungen Anwalt, der gut verdient und sich intensiv um die Altersvorsorge gekümmert hat. Nun stellt sich für den Anwalt die Frage, ob er in einigen Jahren ein eigenes Haus haben möchte, um später eine Familie zu  gründen. Langfristige Sparverträge sind dann zu empfehlen, wenn kein Interesse an einem Eigenheim besteht. Kurzfristige Sparverträge sind für den Kauf einer Immobilie sinnvoll. Wer also ein Eigenheim möchte, sollte Banksparpläne und Bausparverträge abschließen. Wer kein Eigenheim möchte, kann sich in Sachen Altersvorsorge auf Rentenpolicen und Aktiensparpläne verlassen. Wer sich nicht entscheiden kann, hat die Möglichkeit, einen Bausparvertrag in Renten und Aktien umzuwandeln.

Dazu kommt die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt. Die Angebote an Mehrfamilienhäusern werden knapper, vor allem in wachstumsstarken Regionen. Langfristig sind hier steigende Mieten und Immobilienpreise zu beachten. Denn wer frühzeitig kauft, kann später unter Umständen profitieren. Die eigene Lebenssituation, aber auch Wohngefühl und Wohnkosten sollten bei der Entscheidung für den Häuserkauf oder zur Miete herangezogen werden.

 

Erstmals erschienen auf:

http://news.immobilo.de

Bandenring wegen verkauften „Schrott-Immobilien“ hochgenommen

Die Berliner Polizei hat sechs Haftbefehle und 35 Durchsuchungsbeschlüsse im Zusammenhang mit dem Verkauf von „Schrott-Immobilien“ vollstreckt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Rahmen eines gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

In Berlin wurden wegen mutmaßlichen Betrugs mit Schrott-Immobilien sechs Haftbefehle gegen Verdächtige vollstreckt. 122 Polizeibeamte durchsuchten in einer großangelegten Aktion mehrere Objekte. Zudem beschlagnahmten sie Beweismaterial in circa 35 Büros und Wohnungen – darunter Akten und elektronische Geräte wie Computer und mehrere Handys.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten „gewerbsmäßigen sowie bandenmäßigen Betrug in 21 Fällen“ vor. Hierbei seien laut den drei ermittelnden Staatsanwälten die Beschuldigten gut organisiert gewesen und arbeitsteilig vorgegangen. So haben sie zwischen 2008 und 2012 den unerfahrenen Käufern großzügige Gewinne beim Kauf von Eigentumswohnungen versprochen.

Laut den Ermittlern hätten die Betrüger den Investoren Steuerersparnisse und hohe Mieteinnahmen in Aussicht gestellt. Des Weiteren sollen sie den Käufern vor Abschluss der Kaufverträge bewusst falsche Angaben zu den Wohnungen gemacht haben. Doch waren die Kaufpreise für die Wohnungen teilweise bis zu 2,5-mal höher als ihr eigentlicher Wert. Der Gesamtschaden aus diesen Käufen ergibt mindestens 1,8 Millionen Euro. Diese Fehlinvestition brachte viele Käufer bis zum Rande ihres Ruins. Sie konnten die finanzielle monatliche Belastung nicht tragen.

Im Fokus der Ermittlung

Zu den Verdächtigen sollen neben früheren Vorständen des Immobilienunternehmens Grüezi Real Estate AG auch der Notar Manfred O. und der frühere Notar Reinhold K. gehören. Allerdings wurde diese nicht verhaftet.

Nach Angaben der Beamten sollen die beiden Notare im Zeitraum von 2008 bis 2012 für Grüzi und deren Vertriebe wie correcta pro sowie für Swisskontor Kaufverträge beurkundet haben. Bereits Ende 2011 wurde dem Notar Manfred O. vorgeworfen, Verkäufe von Schrottimmobilien beurkundet zu haben. Reinhold K. habe dagegen eher Kaufvertragsangebote beurkundet. Er soll die meist völlig unerfahrenen Käufer dazu überredet haben, Angebote abzugeben, an die sie gebunden waren. Doch die Investoren ahnten von all dem nichts, denn die Eigentumswohnungen wurden ihnen oft unter Vortäuschung falscher Tatsachen als „Steuersparmodelle“ verkauft, zum Teil zu extrem überhöhten Preisen.

Schrottimmobilien-Szene bereits vor Jahren im Visier der Ermittler

Im Jahr 2011 hatte der betrügerische Handel mit Schrottimmobilien bereits heftige Debatten in der Hauptstadt ausgelöst: Damals kam heraus, dass der von der Union als Justizsenator berufene Anwalt und Notar Michael Braun an der Beurkundung zweifelhafter Geschäfte mit Schrottimmobilien beteiligt gewesen sein soll. Folglich musste Braun nach nur wenigen Tagen im Amt zurücktreten. Jedoch konnte die Staatsanwaltschaft damals dem Anwalt keine Straftaten nachweisen.

 

Erstmals veröffentlicht:

Rauswurf nach 40 Jahren – Gericht bestätigt Kündigung von rauchendem Mieter

Die Entscheidung ist gefallen: Nach 40 Jahren muss Friedhelm Adolfs seine Wohnung verlassen. Das Amtsgericht Düsseldorf hat die Kündigung des starken Rauchers wegen Geruchsbelästigung bestätigt. Der ehemalige Hausmeister kann aber in Berufung gehen.
Belästigt ein Mieter durch Zigarettenrauch seine Nachbarn, darf ihm die Wohnung gekündigt werden. Das hat das Amtsgericht Düsseldorf am Mittwoch entschieden. Der Vermieter eines Mehrparteienhauses müsse es nicht dulden, wenn Zigarettenrauch im Treppenhaus zu einer unzumutbaren und unerträglichen Geruchsbelästigung führe. Dies gelte, obwohl ein Mieter grundsätzlich in seiner Wohnung rauchen dürfe.

Konkret ging es um den Mieter Friedhelm Adolfs, dem nach 40 Jahren die Kündigung für seine einstige Dienst- und jetzige Mietwohnung zugestellt worden war. Die Vermieterin argumentierte, der Rauch aus seiner Wohnung belästige die Hausnachbarn, weil er nicht über die Fenster, sondern in den Hausflur abziehe. Der 75-jährige Mieter hatte das bestritten. Außerdem könne er nichts dafür, dass seine Wohnungstür undicht sei. (mehr …)

Börsengang: Peach Property – Mit Prunk an die Börse

Der Wohnungsmarkt boomt, der DAX ist im Höhenflug. Kein Wunder, dass es die Luxusimmobilienfirma Peach Property auf das Parkett zieht.

Nach langer Pause wagt sich in Deutschland wieder eine Wohnungsfirma auf das Börsenparkett: Die Schweizer Peach Property will ihre hiesige Tochter noch in diesem Jahr im Prime Standard der Deutschen Börse listen lassen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Firma, die Luxuswohnungen baut und dann als Eigentumswohnungen wieder teuer verkauft, will laut ihrem Deutschland-Chef Bernd Hasse von der hohen Nachfrage am Markt profitieren und mit den Einnahmen aus dem Börsengang wachsen.
“Wir kombinieren Einnahmen aus dem Segment mittelpreisiger Mietwohnungen mit dem Potenzial von neu gebauten Luxuswohnungen und Revitalisierungen”, sagte Hasse der FTD auf der Immobilienmesse Expo Real in München. Sein Ziel sei es, mittelfristig ein Drittel der Erträge aus dem Vermietungsgeschäft und zwei Drittel aus dem sogenannten Projektentwicklungsgeschäft zu generieren.
Allerdings überwiegt derzeit noch das Entwicklungsgeschäft, das es schwer hat an der Börse, wo stetige Gewinne gefordert werden. Denn das Geschäft von Projektentwicklern – sie konzipieren, erstellen, vermieten und verkaufen Gebäude – gilt als deutlich schwerer kalkulierbar als etwa das Geschäft von Bestandshaltern wie GSW, Deutsche Wohnen oder TAG, die fast nur an der Vermietung verdienen.
2010 hatte der Projektentwickler Chamartin Meermann seinen Börsengang abgesagt. JK Wohnbau hatte den Sprung zwar geschafft, die Aktie aber, die seinerzeit zu 8 Euro emittiert wurde, kostet aktuell nur noch 3,40 Euro.
 
“Wir wollen Investoren ein attraktives Angebot machen”, sagte Hasse, der keine Details nannte, weil der Emissionsprospekt noch nicht publik ist. Nach FTD-Informationen liegt das angepeilte Emissionsvolumen im deutlich zweistelligen Millionenbereich. Der Großteil der neuen Mittel aus einer Kapitalerhöhung würde dem Unternehmen zufließen. “Der Börsengang dient dazu, weiter zu wachsen. Wir sind aber nicht auf den Mittelzufluss angewiesen”, sagte der Chef des Mutterkonzerns Peach Property Schweiz, Thomas Wolfensberger.
Die eidgenössische Mutter war 2011 in Zürich an die Börse gegangen und hatte mitsamt Kapitalerhöhung 55 Mio. Franken eingeworben. Die Firma wies zum 20. Juni eine Eigenkapitalquote von 38 Prozent und einen Gewinn aus, nachdem sie 2011 6,2 Mio. Franken Verlust gemacht hatte.
Peach Property Deutschland verdiente im ersten Halbjahr 2012 nach Steuern 3,4 Mio. Euro und wirtschaftete laut Hasse auch in den vergangenen zwei Jahren profitabel. Nach der Eigenkapitalquote und der Gesamtverschuldung gefragt, verwies Hasse auf den noch ausstehenden Emissionsprospekt. “Wir haben erst kürzlich die Finanzierung für zwei große Projekte in Erkrath und Munster für sieben Jahre gesichert”, sagte er weiter.
 
Der Börsengang von Immobilienunternehmen steht und fällt mit der Refinanzierung der Schulden. So war der Bestandshalter GSW bei seinem ersten Versuch, auf das Parkett zu gelangen, unter anderem auch deshalb gescheitert, weil die Umschuldung eines Kredits über 935 Mio. Euro noch nicht in trockenen Tüchern war. 2011 dann gelang nach erfolgreicher Umschuldung und bei besserer Marktstimmung der Börsengang, der GSW fast 500 Mio. Euro einbrachte.
Ohnehin stehen die Vorzeichen für Börsengänge derzeit günstig. Der Versicherer Talanx hat sein Listing nach mehreren Anläufen endlich geschafft, als echter Härtetest gilt der Börsengang des Mobilfunkanbieters O2, der noch im Oktober ansteht. Eine gute Voraussetzung dafür ist, dass der DAX seit Januar 20 Prozent zulegte.
Und auch Immobiliendeals haben wieder Konjunktur. Den Startschuss hatte zu Jahresbeginn die Augsburger Immobilienfirma Patrizia gegeben, die überwiegend für Co-Investoren die Wohnungstochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mit 21.000 Einheiten erworben und dafür 1,4 Mrd. Euro gezahlt hatte. Das war der erste große Deal seit fast vier Jahren in diesem Segment. Es folgten weitere, bei denen sowohl Immobilienfirmen wie Deutsche Wohnen und TAG als auch Finanzinvestoren wie Cerberus zuschlugen. Laut dem Maklerhaus Savills wechselten seit Januar Wohnungen für 7,8 Mrd. Euro den Besitzer, ein Plus von 51 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten 2011.
Ein Ende ist nicht in Sicht: So muss die BayernLB auf EU-Geheiß ihre Wohnungstochter GBW loswerden, die Gagfah bietet die Dresdner Woba mit 38.000 Einheiten an, und sogar der Staat will die bundeseigene TLG versilbern. Auch auf der Expo Real, die eigentlich eine Gewerbeimmobilienmesse ist, zeigt sich, dass Wohnungsfirmen en vogue sind: 43 Firmen sind in München vertreten, deutlich mehr als in den Vorjahren. Und auch Privatanleger investieren in Zeiten niedriger Zinsen mehr denn je in Betongold, was Peach Property mit Wohnungspreisen von im Schnitt 5000 Euro pro Quadratmeter helfen dürfte.
 
Ursprünglich veröffentlicht: www.ftd.de

Ladenhüter trotz Immobilienboom – Die Tücken beim Hausverkauf

Von wegen Betongold: Wer sein Eigenheim verkaufen will, bekommt oft nicht den Preis, den er für angebracht hält. FOCUS Online erklärt, woran das liegen kann und wie Sie den Käufern höhere Gebote entlocken.
Erben kann Segen und Fluch zugleich sein. Als Sven Mezger* kürzlich die Nachricht erhielt, dass sein verstorbener Onkel ihm und seinem Bruder ein Haus zugedacht hatte, war die Freude zunächst groß. Inzwischen – etwa ein dreiviertel Jahr später – sind die Brüder froh, endlich einen Käufer für das gute Stück gefunden zu haben. „Das Haus liegt in einer Neubausiedlung in Aurich“, erzählt der 39-jährige Kölner. Der Onkel hatte das frei stehende, etwa 170 Quadratmeter große Haus mit großem Garten vor etwa 15 Jahren für 530 000 Mark gekauft. „Davon ausgehend wollten wir ursprünglich 265 000 Euro für das Objekt haben“, erinnert sich Mezger.

Die Nachfrage war groß – doch die Angebote lagen weit unter dem aufgerufenen Preis. Schließlich standen 200 000 Euro als Kaufpreis im Notarvertrag – ein Viertel weniger als erhofft. „Dennoch gut, dass wir es los sind“, sagt der Arzt. Denn allmählich wurden ihm die Kosten für das Erbe – Instandhaltung, Grundsteuer, Fahrten in den Norden – lästig. Zudem scheuten die Brüder das Risiko des weiteren Verfalls und Wertverlusts. (mehr …)

Bericht der Bundesregierung: Engpässe auf dem Wohnungsmarkt

Das Angebot ist knapp und die Mieten steigen – in vielen Regionen Deutschlands fehlen bezahlbare Wohnungen. Immer mehr Haushalte sind davon betroffen, das geht aus dem aktuellen Immobilienbericht der Bundesregierung hervor.

Bundesbauminister Peter Ramsauer hat dem Bundeskabinett den zweiten Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Damit wird der Beschluss des Deutschen Bundestages vom 14. April 2011 umgesetzt, einmal in der Legislaturperiode über die aktuelle Situation und Entwicklung der Immobilienwirtschaft zu informieren. Zum ersten Mal erschien der Bericht im Jahr 2009. Aus dem Bericht geht hervor, dass besonders in Deutschlands Ballungszentren die Preise für Immobilien steigen, was regionale, „lange Zeit nicht mehr bekannte“ Wohnungsengpässe zur Folge habe. Davon seien immer mehr Haushalte betroffen, insbesondere auch Familien mit Kindern. (mehr …)

Neuer Mietspiegel für Berlin: Mietpreise weniger stark gestiegen als angenommen

Die Mieten in Berlin sind zwar nicht so stark gestiegen wie befürchtet, wie aus dem eben erst veröffentlichten Mietspiegel hervorgeht. Dennoch gibt es keine Entwarnung: Besonders Normalverdiener leiden weiterhin unter den steigenden Preisen. Außerdem sind die Mieten in begehrten Wohnlagen deutlich stärker gestiegen als im Berliner Durchschnitt.

Der neue Mietspiegel verdeutlicht, dass die Mieten in Berlin zwar gestiegen sind, aber der Anstieg etwas langsamer erfolgte als erwartet. Demnach liegt die Kaltmiete bei 5,54 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 6,3 Prozent seit 2011 und einem Plus von 33 Cent entspricht. Jährlich bedeutet dies einen Anstieg von 3,1 Prozent, während noch in den Jahren zuvor ein Anstieg von 4 Prozent zu verzeichnen war. Dennoch kein Vergleich zu den Jahren 2007 bis 2009, wo der Anstieg mit knapp einem Prozent deutlich niedriger ausfiel. (mehr …)

Kaufen ist unter Umständen günstiger als mieten

In zahlreichen Städten sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark gestiegen, gleichzeitig verharren die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung auf niedrigem Niveau. Unter Umständen kann der Kauf und die Finanzierung einer Immobilie günstiger sein als die monatliche Miete. Wo dies der Fall ist, hat Stiftung Warentest untersucht.

Verbraucher stellen sich früher oder später die Frage, ob es angesichts immer weiter steigender Mietpreise noch lohnt, eine Wohnung zu mieten oder ob es sich nicht doch rechnet, eine Immobilie zu kaufen. Dies gilt vor allem in Großstädten. Jetzt gibt ein großer Vergleich von Finanztest Auskunft darüber, in welchen Städten sich ein Kauf lohnt. Gerade in den Ballungszentren und den Metropolen sind in vielen Fällen die Mieten besonders teuer. Der Kauf einer Immobilie ist also immer interessanter, gerade wenn die Zinsen niedrig sind wie aktuell. So rechnen die Experten vor, dass etwa in Frankfurt der Kauf einer Wohnung monatlich Geld einspart, statt sie zu mieten. In München dagegen liegen die Mieten ebenfalls hoch, dennoch lohnt sich hier in vielen Fällen der Kauf nicht. (mehr …)

Mieterhöhung durch energetische Sanierung?

Die Modernisierung des deutschen Gebäudebestands nach neuesten energetischen Standards ist für viele Mieter finanziell nicht tragbar. Allein im vergangenen Jahr konnte mehr als 100.000 Mieter in Deutschland ihre Wohnung nicht mehr leisten, nachdem die Kosten für die energetische Sanierung auf den Mietpreis umgelegt worden waren. Aufgrund der Mietpreissteigerungen infolge der Sanierungskosten mussten die meisten der betroffenen Mieter ihre Wohnungen verlassen, wie die ARD-Sendung „Report Mainz“ diese Woche auf Grundlage bislang unveröffentlichter Zahlen des Deutschen Mieterbunds berichtete. Die Deutsche-Energie-Agentur GmbH (dena) wehrt sich nun gegen die geäußerte Kritik an der energetischen Sanierung und verweist auf eigene Studienergebnisse, laut derer die Modernisierungskosten nicht maßgeblich für Mietpreissteigerungen verantwortlich zu machen seien. (mehr …)

EXPO REAL: Start mit Ausstellerrekord

Mit einem Ausstellerrekord ist die diesjährige Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL heute in München gestartet. Großes Thema der bis zum Mittwoch laufenden Veranstaltung sind die Chancen und Herausforderungen der Finanz- und Schuldenkrise.

Laut Veranstalterangaben haben sich knapp 1.700 Aussteller aus 31 Ländern für die vom 8. bis 10. Oktober stattfindende 15. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, kurz EXPO REAL, angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Teilnehmerplus von ca. fünf Prozent. (mehr …)