Berlin: Bußgelder gegen überhöhte Mieten

Im Kampf gegen explodierende Mieten will Berlin auf Bußgelder setzen. In der Praxis könnte die Umsetzung schwierig werden.

Hohe Mieten sind immer ein Ärgernis. Viele Mieter klagen über stark gestiegene Mieten und Nebenkosten. Der Berliner Senat will nun Einhalt gebieten, wenn Vermieter die Mieten unverhältnismäßig erhöhen oder die Mieten bei Neuvermietungen zu hoch veranschlagen. So sollen bei Mieterhöhungen jenseits der 20 Prozent über dem Mietspiegel Bußgelder fällig werden und die Vermieter mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. (mehr …)

Ich denke – also bin ich Immobilienkäufer: Drei Denkfehler bei der Immobilienfinanzierung

Interhyp: Kreditnehmer können aus Psychologie einiges lernen

Manch ein Immobilienkäufer ist im Beratungsgespräch auf einem Ohr taub und bei der Wahl des Objektes auf einem Auge blind. Schuld daran sind weniger körperliche Beschwerden als vielmehr Denkfehler. Diese Fehlannahmen führen immer wieder zu irrationalen Entscheidungen und Fehlschlüssen.
Interhyp, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen, zeigt basierend auf Rolf Dobellis Bestseller „Die Kunst des klaren Denkens“ drei typische Fehler bei der Immobilienfinanzierung und wie man diese vermeiden kann. (mehr …)

Preise auf Rekordniveau – Lohnt es sich noch, jetzt eine Immobilie zu kaufen?

Egal, ob München, Hamburg oder Berlin: Wohnimmobilien werden immer teurer. Wieso ein Kauf angesichts der aktuellen Zinsen dennoch lohnen kann.
Aggressiv geht es zu, laut, und es wird zunehmend ungemütlicher. Und vor allem teurer. Gemeint ist die Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt. Preise schießen derzeit vor allem in Metropolen durch die Decke. Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht.

Klar, eine hohe Nachfrage bedingt steigende Preise. Heutzutage gilt es, dort zu wohnen, wo sich der Arbeitsplatz befindet. Doch eine Immobilie eignet sich natürlich auch als Anlageobjekt. In Zeiten von Minizinsen auf Sparbuch und Tagesgeld erfreut sich das Betongold großer Beliebtheit. Außerdem bietet es Schutz vor Inflation und ist eine gute Altersvorsorge. Doch lohnt sich nach der Preisexplosion ein Kauf noch? Vor allem mit Blick auf die Perspektive, sich auf Sicht von etwa 30 Jahren hoch zu verschulden? FOCUS-MONEY hat die Finanzierungsbedingungen verglichen. Mit überraschendem Ergebnis. Denn es lohnt nach wie vor, Hausbesitzer zu werden. (mehr …)

User-Diskussion zu Wohnkosten –

In den deutschen Großstädten lassen hohe Mieten arme Bürger häufig unter die Hartz-IV-Schwelle rutschen. Ist hier eine „Zwangsverarmung“ im Gange? Viele FOCUS-Online-User finden: Was da passiert, ist schlicht Marktwirtschaft.
Es ist ein ernüchternder Befund: In 60 von 100 der größten deutschen Städte haben einkommensschwache Familien nach Abzug der Miete weniger Geld zum Leben übrig als den Betrag, der ihnen mit Hartz IV zur Verfügung stünde. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Viele FOCUS-Online-User sind darüber entsetzt. „Das sind Zustände wie im finstersten Manchester-Kapitalismus“, schimpft Matthias Egerland. Und Thomas Prietz fügt hinzu: „Die Zwangsverarmung nimmt nun wirklich groteske Züge an.“ (mehr …)

Interessante Hinweise für Erben eines Mietvertrages

Nach dem Tod eines Mieters stehen die Vermieter und Angehörigen regelmäßig vor einer Vielzahl von Fragen und Problemen. Unter anderem muss geklärt werden ob der Mietvertrag weiterbesteht oder von wem der Vermieter nach dem Tod des Mieters die Miete erhält. Hier kommt es um die Situation an. Wenn der Verstorbenen alleiniger war, steht nach dem Gesetz seinen Erben das Recht zu in den Mietvertrag einzutreten. Das können zum Beispiel Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und auch nicht eheliche Lebensgefährten sein. (mehr …)

Kapitalanlage: Nicht jede Immobilie ist geeignet

Aus Sorge vor einer Inflation investieren viele Bundesbürger ihr Vermögen in vermietete Wohnimmobilien. Doch nicht jedes Objekt eignet sich als Kapitalanlage. Der bundesweit tätige Immobiliendienstleister PlanetHome AG hat zusammengestellt, worauf Investoren und Immobilienverkäufer achten sollten.

Seniorentauglichkeit: Die Menschen in Deutschland werden weniger, die Gesellschaft wird älter: Laut Statistischem Bundesamt ist im Jahr 2060 jeder Dritte mindestens 65 Jahre und jeder Siebente mindestens 80 Jahre alt. Das wird sich mittel- bis langfristig auf den Wohnimmobilienmarkt auswirken. (mehr …)

Welche Aufgaben übernimmt eine Haus Verwaltung

Oftmals ist es schwierig eine Haus Verwaltung zu finden, die umfassende Aufgaben bewältigen kann. Hilfreich ist hier ein Online-Netzwerk für Hausverwaltungen.
Wenn man ein oder mehrere Häuser mit Mietwohnungen besitzt, dann müssen diese auch verwaltet werden. Oft ist es für den Laien nicht einfach, alle Aufgaben einer Haus Verwaltung zu übernehmen, denn diese sind weit gefächert. Ebenfalls ist eine Hausverwaltung in einem Gebäude mit Eigentumswohnungen sinnvoll, damit hier alles aus einer Hand geregelt wird. (mehr …)

SPD zu Besuch in Österreich: Was Berlin von Wiener Wohnen lernen kann

Vor wenigen Tagen fand in Wien ein Treffen des SPD-Fraktionschef Raed Saleh und Landeschefs Jan Stöß mit SPÖ-Politikern statt. Hintergrund der Reise war die Wiener Wohnungspolitik und die öffentliche Daseinsvorsorge, von denen sich die SPD einige Sachen in puncto günstiger Wohnungsbau abzuschauen erhofft.

Wien ist nicht nur eine sozialdemokratische Hochburg, sondern besitzt auch einen sehr hohen Anteil an Mietern und an Gemeindewohnungen. Mehr als drei Viertel der Wohneinheiten bestehen aus Mietwohnungen, während über die Hälfte davon von der Stadt Wien finanziert oder gefördert wird. Wien hat also einen ebenso hohen Anteil an Mietern wie Berlin – aber deutlich mehr Wohnungen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. In Berlin sind nur noch 16,4 Prozent der Mietwohnungen in der Hand städtischer Wohnungsbaugesellschaften. (mehr …)

Aktuelle Mietpreise in Baden-Württemberg: Stuttgart ist doppelt so teuer wie Neckar-Odenwald-Kreis

Baden-Württemberg liegt im Größenvergleich nach Fläche und Einwohnerzahl auf Platz drei der deutschen Länder. In der aktuellen Angebotsmietpreis-Betrachtung von ImmobilienScout24 werden derzeit dort durchschnittlich 7,30 Euro pro Quadratmeter bei einer  Neuvermietung verlangt. Das sind 80 Cent mehr als im Bundesdurchschnitt.  

Die Preisspanne der Angebotsmieten in Baden-Württemberg ist erheblich und bewegt sich in den 9 Stadt- und 35 Landkreisen zwischen 5,00 und 9,70 Euro. Am teuersten ist es in der Landeshauptstadt Stuttgart. Die Vermieter verlangen hier 9,70 Euro für einen Quadratmeter Kaltmiete im Schnitt. Danach folgt Freiburg im Breisgau, die südlichste Großstadt Deutschlands, mit 9,50 Euro. An dritter Stelle rangiert die Studentenstadt Heidelberg mit 9,40 Euro.   (mehr …)

Mietminderung und Schadenersatz – Das sind Ihre Rechte als Mieter bei Hochwasser

Vollgelaufene Keller und Tiefgaragen, überflutete Wohnungen – neben den Hausbesitzern trifft das Hochwasser auch viele Mieter. FOCUS Online nennt ihre Recht gegenüber dem Vermieter.
Das Hochwasser scheibt sich weiter durch Deutschland. Während sich die Lage in Bayern und Thüringen stabilisiert, steigen die Pegelstände an der Elbe weiter. In Dresden müssen immer mehr Menschen ihre Häuser verlassen. Mittwochmittag zeigte der Pegel der Elbe dort 8,43 Meter an. In Halle in Sachsen-Anhalt erreichte die Saale den höchsten Stand seit 400 Jahren, wie ein Sprecher des Krisenstabs sagte. Am Pegel Halle-Trotha ist sie nun 8,09 Meter tief. Wegen des erwarteten Rekordhochwassers herrscht im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg Katastrophenalarm. Die Hochwasserlage in Brandenburg spitzte sich ebenfalls zu.

Doch auch abseits der Flüsse zeigte der tagelange Dauerregen Wirkung. Die Regenfälle ließen Keller und Tiefgaragen volllaufen. FOCUS Online erklärt, was betroffene Mieter nun von ihrem Vermieter fordern dürfen – und was nicht. (mehr …)

Vorschlag gegen Wohnungsnot – Ramsauer: Studenten sollen in Kasernen einziehen

Billiger Wohnraum für Studenten ist knapp – mit der Folge, dass viele sogar in Notunterkünften wie Turnhallen nächtigen müssen. Ein Hoffnungsschimmer für die Betroffenen: Womöglich können sie bald in ehemalige Büros und Kasernen einziehen.
Die schwierige Wohnsituation von Studierenden beschäftigt am heutigen Freitag einen Runden Tisch im Bundesbauministerium in Berlin. Ressortchef Peter Ramsauer stellte kurz vor dem Treffen mit Vertretern von Behörden, Studenten und Wohnungsanbietern Lösungen in Aussicht. Das Thema werde „endlich auf allen Ebenen angepackt“, sagte der CSU-Politiker der „Saarbrücker Zeitung“ vom Freitag. Er werde ein Positionspapier vorlegen, in dem es auch um Handlungsanleitungen gehe.

„Wir wollen ungenutzten Wohnraum für Studierende aktivieren, freie Büros und militärische Liegenschaften zu Studentenunterkünften umwandeln und zusätzliche Investitionen der Wirtschaft ankurbeln“, sagte Ramsauer. Dabei setze man auf Anreize, „etwa auf die Wiedereinführung der steuerlichen Abschreibung“. Wichtig sei auch, dass die Kommunen Bauflächen ausweisen und Investoren mit offenen Armen empfangen würden. (mehr …)

Renovierungskosten absetzen – So beteiligen Sie das Finanzamt am Hauskauf

Mit einer genialen Strategie beteiligen Sie das Finanzamt am Immobilienkauf: Erwerben Sie ein Haus in schlechtem Zustand und setzen Sie dann das 7-Fache des Kaufpreises für Renovierung als Steuern ab. Worauf Käufer achten müssen.
Die Immobilienpreise kennen in vielen Städten Deutschlands nur noch eine Richtung – nach oben. Angesichts anhaltender Euro-Krise, günstiger Zinsenund mangels stabiler Anlagealternativen hält die Flucht ins Betongold weiter an – und treibt Kaufpreise wie Mieten. Vielerorts sind die Märkte leergefegt. Um überhaupt noch Wohnungen und Häuser verkaufen zu können, zahlen Makler Tippgebern inzwischen sogar Prämien.

Für clevere Immobilienerwerber gibt es jedoch einen Ausweg. Um ihr Geld zu sichern, greifen sie zu modernisierungsbedürftigen Mietobjekten. Stimmen Lage, Infrastruktur und Nachbarschaft der Immobilie, kann der Kauf plus Sanierung ein lohnendes Investment sein. (mehr …)

beSURE-Vermieterschutz: Nie wieder von der Zahlungsmoral der Mieter abhängig sein

So schön der Traum von der eigenen Immobilie auch ist: Mietwohnungen sind keineswegs eine risikolose Kapitalanlage. Die Mietschulden bei den Wohnungsunternehmen in Deutschland gehen zwar weiter zurück. Dennoch bleibt deren Summe beachtlich: So haben Eigentümer in Deutschland mit Außenständen von mehr als zwei Milliarden Euro zu kämpfen, weil zahlreiche Mieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Volz Unternehmensgruppe hat sich zu dieser Entwicklung Gedanken gemacht und den beSURE-Vermieterschutz entwickelt. (mehr …)

Münchens Wandel aus architektonischer Sicht

Münchens Stadtbild ist von erstklassig erhaltener Klassik und Eleganz geprägt. Ob in der Altstadt, in Nymphenburg oder entlang der Prinzregentenstraße, stehen viele Gebäude sinnbildlich für den Charakter Münchens: souverän, exklusiv, stolz, anmutig.

Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch auch Abweichungen auf. Gerade heute, in einer Phase mit vielen neuen Großbauprojekten, wandelt sich das Gesicht der Isar-Metropole an immer mehr Stellen in Richtung Moderne. Dass dabei nicht immer Kompromisse mit der Vergangenheit eingegangen werden, darf als weiterer Fingerzeig in Richtung Zukunft gedeutet werden. (mehr …)

Streitfall Umleitung – Darf ich bei Verkehrslärm die Miete mindern?

Bei einer Umleitung ist es mit der Ruhe in Nebenstraßen schnell vorbei. Die Anwohner können aber nur in engen Grenzen wegen des Lärms die Miete mindern.
Wer in einer Großstadt zwei, drei Reihen hinter einer Hauptstraße wohnt, kann die Ruhe in vollen Zügen genießen. Doch wehe, der Verkehr wird bei Straßenbauarbeiten über Monate in die Nebenstraße umgeleitet. Mit der Ruhe ist es dann dahin. Ob der Mieter in diesem Fall wegen des Verkehrslärms seine Miete mindern darf, ist allerdings nicht eindeutig.

Es kommt darauf an, entschied kürzlich der Bundesgerichtshof in einer für Juristen typischen Antwort (Az.: VIII ZR 152/12). In dem entschiedenen Fall hatte der Mieter eine ruhige Wohnung in der Schlossallee in Berlin angemietet. Nach fünf Jahren idyllischer Ruhe mitten in der Großstadt wurde plötzlich der stadteinwärts fahrende Verkehr über die Schlossallee umgeleitet, weil auf der gesamten Länge der Pasewalker Straße, über welche der Verkehr bis dahin gelaufen war, umfangreiche Straßenbauarbeiten durchgeführt wurden. Ein halbes Jahr nahm der Mieter die Lärmbelästigung an. Dann minderte er die Miete. (mehr …)

Streitpunkt Nebenkostenabrechnung – So sichern Vermieter ihr Geld

Reich werden mit Immobilien? Gar nicht so einfach. Auch der Unterhalt einer vermieteten Wohnung kostet eine Menge Geld. Zwar können Eigentümer einen Teil der Nebenkosten auf ihre Mieter umlegen. Doch das Verfahren ist kompliziert. Schon kleinste Fehler bedeuten oft den Totalausfall.
Jedes Jahr, nachdem die Nebenkostenabrechnungen versandt wurden, nennt der deutsche Mieterbund dieselbe Zahl. Und jedes Jahr ist sie aufs Neue verstörend: Jede zweite Abrechnung in Deutschland ist falsch.

Wirklich verifizieren lässt sich diese Quote nicht. Da die Mieterverbände vor allem problembehaftete Abrechnungen auf den Tisch bekommen, ist ihr Blick auf die Dinge naturgemäß nicht der objektivste. Groß ist das Konfliktpotenzial aber allemal. Die steigenden Energiepreise haben die Nebenkosten in den vergangenen Jahren in schwindelerregende Höhen getrieben – und ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Längst sprechen Experten von einer „zweiten Miete“, die mehr als ein Drittel der Gesamtkosten ausmachen kann. Es ist also nachvollziehbar, dass Mieter bei der Abrechnung sehr genau nach Fehlern fahnden – zumal die Chance, tatsächlich einen Lapsus zu finden, hoch ist. (mehr …)

Hamburg: Wohnschiffe für Studenten gefordert

Die Wohnungsnot in Hamburg hat längst auch die Studenten erreicht, Wohnheimplätze sind selten und begehrt. Die teuren Hamburger Mieten können sich Studenten aber oft nicht leisten – Abhilfe leisten sollen nun Studentenzimmer auf Wohnschiffen.

Günstige Zimmer in Hamburg sind rar, Neubauprojekte und Wohnheimplätze ebenso – der Wohnungsmarkt in der Hansestadt ist derzeit heiß umkämpft. Die Wohnheime seien „zu nahezu 100 Prozent ausgelastet“, hieß es Medienberichten zufolge im Antwortschreiben auf die Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Klaus-Peter Hesse (CDU). Etwa 4.000 Plätze stehen in den Studentenheimen zur Verfügung – für rund 90.000 Studenten. Nicht einmal 5 Prozent der Studenten können also mit Wohnheimplätzen versorgt werden, Azubis nicht mitgerechnet. Sie müssen auf dem freien Wohnungsmarkt ihr Glück versuchen. In Hamburg ist das alles andere als ein einfaches Unterfangen. (mehr …)

So weit gehen die Deutschen für ihre Traumwohnung

Die perfekte Wohnung ist gefunden – wäre da nicht ein Heer von Bewerbern, gegen das man sich behaupten muss. ImmobilienScout24 zeigt in einer aktuellen, repräsentativen Studie, wie weit die Bundesbürger gehen würden, um den Zuschlag für ihr Traumdomizil zu erhalten.  

  • Gemäß dem Motto „Der erste Eindruck zählt“ würde sich jeder Dritte zum Bewerbungstermin ganz besonders herausputzen. Hierbei ist es vor allem die junge Generation der 18- bis 29-Jährigen, die versucht über ihr Äußeres zu punkten (47 Prozent). Unter den älteren Menschen zwischen 50 und 65 Jahren sind es wesentlich weniger, die sich ganz besonders in Schale werfen würden (16 Prozent).   (mehr …)

Pleite von Flex­strom: Über eine halbe Million Kunden betroffen

Vergangene Woche hat das Strom­unternehmen Flex­strom Insolvenz beantragt. Mitt­lerweile ist klar: Über eine halbe Million Kunden sind von der Pleite betroffen. Unterdessen hat der Bundes­gerichts­hof kundenfreundliche Urteile im Streit um Flex­strom-Boni gesprochen. (mehr …)

Berlin: Innenstadtlage nicht zwingend teurer als Wohnen am Stadtrand

Bei den steigenden Mieten denken immer mehr Menschen darüber nach, die vermeintlich teure City-Wohnung durch eine günstigere Wohnung in der Randlage auszutauschen. Doch Vorsicht: Wer hauptsächlich aus finanziellen Gründen umziehen will, sollte die höheren Mobilitätskosten unbedingt mit einberechnen.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine in Auftrag gegebene Studie zu den Wohn- und Mobilitätskosten der privaten Haushalte in der Stadt und im Umland. Das Ergebnis überrascht: Nicht etwa das Wohnen in der Innenstadt ist am kostspieligsten, sondern oftmals das Wohnen in der vermeintlich günstigen Randlage. Werden nämlich die Mobilitätskosten (Besitz und Nutzung des Pkw oder ÖPNV-Fahrkarten) mit den günstigeren Wohnkosten gegengerechnet, sind die Ergebnisse oft ähnliche. So können Wohnungen mit deutlich günstigeren Miet- oder Kaufpreisen am Ende teurer werden als das Wohnen in der City. (mehr …)

Nur noch 40 000 freie Wohnungen – Im Kampf gegen die Wohnungsnot fallen in Berlin fast alle Tabus

In Hamburg, Frankfurt und München gibt es praktisch keine leerstehenden Wohnungen mehr. Auch in Berlin wird das Angebot immer knapper. Der Senat ist daher entschlossen, alle Register zu ziehen.
Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist äußerst beliebt. Nicht nur, weil man hier in netten kleinen Cafés den Tag genießen kann, sondern auch, weil das Bild geprägt ist von schmucken Häusern. Viele hübsch sanierte Altbauten locken vor allem eine junge Szene und Touristen an.

Investoren machen sich das zu nutze. In der Kopenhagener Straße 72, einem hellgraue verputzen Gebäude mit rotem Klinkerstein, gehen viele Menschen ein und aus. Durch eine Schaufensterscheibe kann man in das Innere schauen. Dort stehen zwei junge blonde Damen, die eifrig telefonieren und Schlüssel an die Hereinkommenden übergeben. Auf einem glänzenden Schild an der Fassade steht: „T&C Apartments. Exklusive Ferienwohnungen. 1 Zimmer ab 60 Euro pro Nacht“. Denn in dem fünfstöckigen Altbau wohnen keine normalen Mieter mehr, sondern Touristen, Messebesucher oder Handwerker, die sich meist nur wenige Tage in Berlin aufhalten. Ein lukratives Geschäft. Bezirksstadtrat Holger Kirchner von den Grünen schätzt, dass man mit einer Ferienwohnung in der Hauptstadt drei- bis viermal so viel einnehmen kann wie mit einer normalen Vermietung. Statt 300 bis 400 Euro kalt für 60 Quadratmeter, spült dieser Kniff monatlich zwischen 900 und 1600 Euro in die Kasse. (mehr …)